Aktuelles

An dieser Stelle finden Sie aktuelle Informationen über Veranstaltungen, aktuelle Sicherheitsratschläge und allgemeine Informationen der Feuerwehr Mainz.


Erfolgreiche Spendenaktion im Rahmen des Silvesterstromschimmens der Feuerwehr Mainz

Silvester

(gl) 2.200 Euro Spende für Interessengemeinschaft für Kinder der Intensivstation und Kinder-Kardiologie Mainz e.V. (KIKAM e.V.).

Am 31. Dezember 2017 fand zum 47. Mal das traditionelle Abschwimmen der Feuerwehr Mainz vor etwa 300 Zuschauerinnen und Zuschauern statt. Während die vielen Zaungäste das Spektakel bei milden 11°C vom Rheinufer aus genießen konnten, ließen es sich 180 Schwimmerinnen und Schwimmer nicht nehmen, in den 6°C kalten Rhein zu springen.

Oberbürgermeister Michael Ebling gab um 10.00 Uhr vom Feuerlöschboot „Franz Anton Schneider“ den Startschuss für die unerschrockenen Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die bei einem Wasserstand von 3,50 Meter anschließend eine knapp 2 Kilometer lange Strecke vom Rathaus zum Feldbergtor im Rhein schwimmend zurücklegten.

Silvester

Neben den Tauchergruppen der Feuerwehren aus Kaiserslautern, Maintal, Main-Taunus-Kreis, Wiesbaden und Mainz, der Bereitschaftspolizei, der Wasserschutzpolizei, verschiedene Ortsgruppen des DLRG sowie THW und private Tauchclubs waren auch weitere bekannte Gesichter aus der Politik und der Gesellschaft am Rheinufer vertreten.

Das traditionelle „Abschwimmen“ soll zum einen auf die besondere Aufgabe der Feuerwehr - die Wasserrettung - hinweisen. Auch wenn die Tauchergruppe der Feuerwehr Mainz nicht stetig durch Rettungsaktionen in den Medien präsent ist, darf nicht vergessen werden, dass rund um die Uhr Feuerwehrtaucher in Bereitschaft sind, um in Notfällen auf und am Gewässer Hilfe zu leisten. Zum anderen soll durch diese jährliche Veranstaltung der Kontakt mit weiteren in der Wasserrettung tätigen Organisationen gepflegt und gefördert werden. Natürlich geht es dabei auch um den Spaß am „kollektiven Wassertreten“.

Silvester

Wie jedes Jahr sammelte die Feuerwehr Mainz im Rahmen der Veranstaltung unter dem Motto "Die Feuerwehr Mainz schwimmt, um zu helfen" für einen guten Zweck. Beim Empfang des Oberbürgermeisters gemeinsam mit Martin Spehr, dem Amtsleiter der Feuerwehr Mainz, im Foyer des Mainzer Rathauses kam hierbei eine beachtliche Spendensumme in Höhe von 1.847 Euro zusammen, die der Schirmherr der Veranstaltung, Oberbürgermeister Michael Ebling, auf 2.200 Euro aufrundete.

Spendenempfänger ist dieses Mal die Interessengemeinschaft für Kinder der Intensivstation und Kinderkardiologie Mainz „KIKAM e.V.“ von der Mainzer Universitätskinderklinik sein. Dieser Verein sichert und optimiert die bestmögliche Versorgung der schwerkranken Kinder. So beteiligt sich KIKAM e.V. beispielsweise an der Beschaffung von medizinischen Geräteausrüstungen oder an der Finanzierung der jährlichen Kosten für das Kinder-Notarzt-Einsatzfahrzeug, welches speziell ausgestattet ist und seit 2009 zur Versorgung und Verlegung von Säuglingen, Kindern und Jugendlichen in Notfallsituationen in Mainz und Umgebung eingesetzt wird. Des Weiteren unterstützt der Verein auch die berufliche Fort- und Weiterbildungen für das ärztliche und pflegerische Personal und viele andere Aktionen. Ralf Huth, Leitender Oberarzt der Sektion Pädiatrische Intensivmedizin (Intensivmedizin im Kindes- und Jugendalter), war vor Ort und berichtete über die Vereinstätigkeit und dankte für die große Spendenbereitschaft.

Rundherum kann man von einer gelungen Veranstaltung zum Jahresende sprechen.


27.12.2017- Feuerwehr Mainz besucht die Kinderklinik

Buecherspende

(ekö) - Große, leuchtende Augen bescherten die Kollegen der Berufsfeuerwehr Mainz den Kindern der Kinderklinik, als sie am 1. Weihnachtsfeiertag mit drei roten Feuerwehrfahrzeugen auf das Universitätsgelände fuhren. Während es bei einem Einsatz ja immer ganz schnell gehen muss, ließen sich die Feuerwehrmänner diesmal sehr viel Zeit, denn es brannte nicht. Der Grund dessen war heute ein anderer und schönerer: Bepackt mit zwei Kisten, randvoll mit Kinderbüchern, besuchte sie die Kinder auf den Stationen.

„Wir wollen die Kindern, die über Weihnachten nicht nach Hause können, ein bisschen von ihrem Klinikalltag ablenken“, sagt Bernhard Anschütz, Berufsfeuerwehrmann und Initiator der Aktion. Mit vier seiner Kollegen betritt Anschütz das Klinikum, während seine anderen Kollegen draußen vorm Gebäude mit offenen Fahrzeugtüren auf die kleinen Besucher warten. Kinder, die wollten und das Krankenzimmer verlassen durften, konnten sich die Einsatzfahrzeug ansehen, die Ausrüstung bestaunen oder sogar auf dem Fahrersitz Platz nehmen.

Buecherspende

In der Klinik hingegen wurden die mitgebrachten Kinderbücher ausgepackt und spannende Geschichten daraus vorgelesen. Die jungen Patientinnen und Patienten ließen sich dabei auch nicht nehmen, die anwesenden Feuerwehrleute ausgiebig auszufragen und mit ihnen zu fachsimpeln. Und wenn die Zeit auch schnell vorbei ging, so waren sich alle am Schluss einig, dass der Feuerwehrbesuch den Kindern eine unterhaltsame Abwechslung und kleine Freude bescherte.

Ermöglicht hat die großzügige Bücherspende vor allem Viktoria Steffen von der Fachstelle für katholische Büchereiarbeit im Bistum Mainz. Der Feuerwehrbesuch und die Vorleseaktion unterstützte sie und ihr Team gerne mit Lesestoff.

Die Aktion war der Vorgriff auf das traditionelle Silvesterabschwimmen der Feuerwehr, das am Sonntag, 31. Dezember 2017, zum 47. Mal stattfindet und dessen Erlös wieder nach dem Motto „Die Feuerwehr Mainz schwimmt, um zu helfen“ gestiftet wird: Diesjähriger Spendenempfänger wird die Interessengemeinschaft für Kinder der Intensivstation und Kinderkardiologie Mainz „KIKAM e.V.“ sein.


Impressionen der Feuerwehr vom Tag der deutschen Einheit am
02. und 03.10.2017

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Genau wie bei den Kollegen der Polizei verlief auch aus Sicht der Feuerwehr Mainz das Bürgerfest störungsfrei und friedlich. In dem umfangreichen Sicherheitskonzept des Veranstalters waren neben der Feuerwehr auch der Rettungsdienst und der Katastrophenschutz eingebunden.

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Während auf dem Festgelände durch zusätzliche Kräfte der Berufsfeuerwehr und Freiwillige Feuerwehr Mainz der Brandschutz sichergestellt wurde, waren zeitgleich die Hilfsorganisationen von ASB, DRK, JUH, MHD und DLRG im Sanitätsdienst eingesetzt. Die städtischen Feuerwachen erhielten zudem eine Verstärkung mit Spezialkräften aus Ludwigshafen, Kaiserslautern, Koblenz, Freudenberg und Köln.

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Im Hintergrund koordinierte ein Führungsstab alle notwendigen Maßnahmen und Tätigkeiten der in Spitzenzeiten über 300 bereitstehenden Helferinnen und Helfer.

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Die Feuerwehr Mainz bedankt sich nochmal bei allen für die Einsatzbereitschaft und die geleistete Arbeit.


Neue Integrierte Leitstelle für Rheinhessen mit Sitz in Mainz

Oberbürgermeister, Landräte und Leiter der Feuerwehr Mainz besiegeln gemeinsames Projekt für schnellste und beste Hilfe für Bürgerinnen und Bürger und die beste Bedienung der eigenen Hilfskräfte.

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Den Vertrag haben unterzeichnet:
vorne v.l.n.r: Michael Ebling (Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Mainz), Michael Kissel (Oberbürgermeister der Stadt Worms),
hinten v.l.n.r: Claus Schick (Landrat des Landkreises Mainz-Bingen), Martin Spehr (Leiter der Feuerwehr Mainz), Dr. Stefan Cludius (Leitender Staatlicher Beamter Kreis Mainz-Bingen), Ernst Walter Görisch (Landrat des Landkreises Alzey-Worms)


In der Landeshauptstadt Mainz soll zukünftig eine sogenannte Integrierte Leistelle die Einsätze der Feuerwehr- und Rettungsdienstorganisationen in ganz Rheinhessen steuern. Die neue Einsatzzentrale soll bei der Berufsfeuerwehr Mainz auf dem Gelände der Feuerwache 1 in Mainz-Bretzenheim eingerichtet werden. Der Vorteil einer Integrierten Leitstelle besteht darin, dass sowohl Feuerwehr-, als auch Rettungsdiensteinsätze zentral koordiniert werden. Bisher geschieht dies parallel in einer Feuerwehrleitstelle und einer Rettungsleitstelle.

Von der neuen Einsatzzentrale sollen zukünftig alle Notrufe aus der Landeshauptstadt Mainz, der Stadt Worms sowie der beiden Landkreise Mainz-Bingen und Alzey-Worms angenommen und bearbeitet werden. Das Projekt gilt als Vorbild für die Technik und Organisation der zukünftigen Leitstellenstruktur in Rheinland-Pfalz. Ziel ist die schnellste und beste Hilfe für den Bürger und die beste Bedienung der eigenen Hilfskräfte. Am 23. Juni 2017 haben alle Partner den Vertrag für die neue Leitstelle unterzeichnet. Damit startet die Planung dieses gemeinsamen Projekts.

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Gefahr bei Hochhausbränden

Nach dem verheerenden Großbrand in einem Hochhaus in North Kensington, London, richteten sich einige Mitbürger an die Feuerwehr Mainz und fragten an, ob solch ein Unglück auch hier bei uns passieren kann. Wir möchten die Situation daher kurz kommentieren und wollen somit versuchen, Ihre Bedenken auszuräumen:

Auch die Kolleginnen und Kollegen der Feuerwehr Mainz können sich noch nicht genau erklären, wie es zu dieser rasanten Brandausbreitung in London kommen konnte. Denn auch wir sind momentan auf die Informationen angewiesen, die in den Medien verfügbar sind. Nach den ersten Auswertungen von Bildern und Videos gilt es aber als sehr wahrscheinlich, dass die Fassade des Londoner Hochhauses aus brennbaren Baustoffen bestand und maßgeblich zur Brandausbreitung beigetragen hat.

An diesem Punkt muss eine eine rechtliche Trennung zu Deutschland gemacht werden. Das britische Baurecht unterscheidet sich nämlich vom deutschen. In Deutschland müssen die Außenwandbekleidungen von Hochhäusern ausschließlich aus nicht brennbaren Materialien bestehen. Eine nicht-brennbare Dämmung ist z.B. Mineralwolle. Wir können also davon ausgehen, dass ein solches Szenario an einem nach geltendem Baurecht (hier: Muster-Hochhaus-Richtlinie MHHR) errichteten Hochhaus in Deutschland nicht möglich ist. Die MHHR beinhaltet besondere Anforderungen und Lösungen für den baulichen, betrieblichen den anlagentechnischen Brandschutz von Hochhäusern, d.h. für Gebäude, bei denen der Fußboden eines Aufenthaltsraumes mehr als 22m über der festgelegten Geländeoberfläche liegt.

Des Weiteren kann man zur Rettungswegsystematik ausführen, dass in Hochhäusern der zweite Rettungsweg ausschließlich über bauliche Wege sichergestellt wird, weil die Leitern der Feuerwehr max. bis in die 9. Etage (ca. 23m) reichen. Der „zweite bauliche Rettungsweg“ kann eine zweite Treppe oder ein sogenannter Sicherheitstreppenraum sein. Der Sicherheitstreppenraum ist entweder eine vom Gebäude abgerückte Treppenanlage, die über eine Art Balkon erreicht wird, oder es handelt sich um einen Treppenraum, der mit einer Überdruckbelüftungsanlage ausgerüstet ist. Durch diese bauliche/technische Lösung wird der Eintritt von Feuer und Rauch in den Treppenraum verhindert, so dass die Treppe auch noch im Brandfall begangen werden kann. Gleichzeitig nutzt die Feuerwehr diese Zugänglichkeiten als Angriffswege. Da die Leitern der Feuerwehr für die oberen Stockwerke der Hochhäuser zu kurz sind, kommt die Feuerwehr auch zu Fuß über die Treppe zum Einsatz, um Menschen zu retten und/oder eine Brandbekämpfung durchzuführen.

Das deutsche Baurecht kennt also drei wesentliche Aspekte:

1. Eine Flucht im Gefahrenfall muss immer möglich sein. Eine Redundanz des Fluchtweges ist in Hochhäusern baulich sichergestellt; nicht aber durch Leitern der Feuerwehr.

2. Eine Brandausbreitung - bei Hochhäusern vor allem über die Fassade - muss verhindert werden.

3. Maßnahmen der Feuerwehr - Menschenrettung und Brandbekämpfung - müssen jederzeit möglich sein.

Ein zusätzlicher und wesentlicher Aspekt für den sicheren Betrieb von Hochhäusern ist die Einhaltung von betrieblichen und/oder organisatorischen Brandschutzmaßnahmen. Zum Schutze aller Nutzer des Gebäudes sind demnach Haus- und Brandschutzordnungen von den Eigentümern bzw. Hausverwaltungen in eigener Verantwortung aufzustellen und zu beachten. Seitens der Feuerwehr werden die organisatorischen Brandschutzmaßnahmen durch regelmäßige Gefahrenverhütungsschauen überprüft. Dabei ist aber immer wieder festzustellen, dass Flucht- und Rettungswege nicht freigehalten und sperrige und teilweise brennbare Gegenständen auf den Fluren abgestellt werden. Die Feuerwehr Mainz rät deshalb, den Brandschutz auch in Treppenräumen nicht zu vernachlässigen.

Download: Merkblatt Brandschutz im Treppenraum (03/2016)


06.06.2017- Neue Fahrzeugtechnik für die Feuerwehr Mainz

HLF

Oberbürgermeister Michael Ebling übergab heute im Rahmen eines Pressetermins vier neue Hilfeleistungslöschfahrzeuge (HLF) der neusten Norm an Martin Spehr, Amtsleiter der Feuerwehr Mainz. Die Feuerwehrfahrzeuge wurden von der Firma Josef Lentner GmbH auf LKW- Mercedes-Benz-Fahrgestellen aufgebaut und ersetzen alte Löschfahrzeuge aus den Reihen der Freiwilligen Feuerwehr und der BF. Hierfür betrug die Investitionssumme ca. 1,3 Mio. EUR, von denen die Stadt Mainz über 820.000 EUR aufwendete und das Land 476.000 EUR bezuschusste.

HLF

Die neuen Hilfeleistungslöschfahrzeuge, die bei etwa 90 Prozent aller Mainzer Feuerwehreinsätze eingesetzt werden, haben eine Motorleistung von 285 PS, Allradfahrgestell und können 2.000 Liter Wasser und 120 Liter Löschschaum aufnehmen. Um die Wahrnehmbarkeit im Straßenverkehr zu verbessern ist die Fahrzeugfront auffälliger gestaltet worden. Dem altbewerten Mainzer Design in Form eines Schwungs mit dem stilisierten Rheinknie und der Silhouette des Doms ist man hingegen treu geblieben. Ein pneumatischer Lichtmast mit aufgesetztem Blauchlicht-Blitzer sorgt ebenfalls für ein verbessertes „Sehen und Gesehen werden“.

HLF

Seit Mitte Mai sind die 15t schweren HLFs auf den beiden Feuerwachen bereits im Dienst. Im Austausch dafür erhalten die Freiwilligen Feuerwehren Bretzenheim, Drais und Ebersheim Fahrzeuge der Berufsfeuerwehr.

HLF


Spendenübergabe der Feuerwehr Mainz an den Verein
"Flüsterpost e.V."

Fluesterpost

Wie jedes Jahr sammelte die Feuerwehr Mainz am traditionellen Silvester-Stromschwimmen unter dem Motto "Die Feuerwehr Mainz schwimmt, um zu helfen" für den guten Zweck. Beim letzten Empfang im Foyer des Mainzer Rathauses kam hierbei eine beachtliche Summe zusammen, die der Schirmherr der Veranstaltung, Herr Oberbürgermeister Michael Ebling, mit 350 EUR aufrundete.

Herr Martin Spehr, Leiter der Mainzer Feuerwehr, konnte die Spendensumme in Form eines symbolischen Schecks am Donnerstag an Frau Angela Pammer, Vorstandsmitglied des Vereins „Flüsterpost e.V.“  aus der Mainzer Neustadt, übergeben. Der Verein setzt sich für Kinder und Jugendliche ein, deren Mutter, Vater oder ein anderes Familienmitglied an Krebs erkrankt sind. Das Team der Flüsterpost begleitet dabei die Kinder durch die schwierige Zeit und spricht in offenen und ehrlichen Gesprächen über ihre Trennungs- und Verlustängste.

Der Erlös in Höhe von 1.800 EUR kommt dabei zwei pädagogischen und spielerischen Gruppenangeboten im Juli und September zugute, bei dem die Kinder Gleichgesinnte treffen und durch Erfahrungsaustausch neue Kraft tanken können.

Nähere Infos unter: www.kinder-krebskranker-eltern.de


Christoph 77 unterstützt Kampagne "Helfer sind tabu"

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Der Rettungshubschrauber Christoph 77 ist nun auch Bestandteil der Kampagne „Helfer sind tabu – Keine Gewalt gegen Einsatzkräfte“. Vor dem Rathaus der Landeshauptstadt Mainz kamen alle Partner der Kampagne für ein gemeinsames Foto zusammen: die Rettungsdienstbehörde für Mainz und Rheinhessen, der Landkreis Mainz-Bingen, Polizei und Feuerwehr in der Stadt Mainz sowie die Hilfsorganisationen Arbeiter Samariter Bund, Deutsches Rotes Kreuz, Johanniter-Unfall-Hilfe, Malteser Hilfsdienst, Rettungsdienst Corneli und eben der Rettungshubschrauber Christoph 77, der auch bereits das Logo der Kampage trägt. Der Mainzer Oberbürgermeister Michael Ebling und Vertreter des Innenministeriums unterstrichen die Bedeutung der Kampagne.

Ziel der gemeinsamen Aktion ist es, auf das Problem der zunehmenden Gewalt gegen Retter und Helfer im Einsatz zu sensibilisieren und Täter durch Öffentlichkeit abzuschrecken. Denn Behinderungen, Beleidigungen und Angriffe gegen Retter und Helfer nehmen deutlich zu, immer öfter werden sie so selbst zu Opfern.

Quelle: Presseinformation der Kreisverwaltung Mainz-Bingen, 02.05.2017


Einsatzübung im Autobahntunnel Mainz-Hechtsheim erfolgreich beendet

Tunnelübung

„Mitten im Autobahntunnel Mainz-Hechtsheim, auf der A60, kollidierte ein Minivan mit einem PKW. Durch die Wucht des Aufpralls sind einige Insassen in ihren Fahrzeugen eingeklemmt und müssen von den hinzueilenden Hilfskräften befreit und medizinisch versorgt werden. Für die Rettungsaktion ist der Tunnel der Autobahn momentan vollgesperrt.“

Tunnelübung

So könnte ein reales Schadenszenario aussehen, welches sich am heutigen Sonntag aber glücklicherweise nicht ereignet hat. Eine gemeinsame Einsatzübung von Feuerwehr, Polizei, Rettungsdienst und Katastrophenschutz in Zusammenarbeit mit dem Landesbetrieb Mobilität Rheinland-Pfalz (LBM RLP) hatte dennoch die morgendliche Tunnelsperrung mit einer großräumigen Umleitung zur Folge. In regelmäßigen Abständen ist es nach den Richtlinien für die Ausstattung und den Betrieb von Straßentunneln (RABT) notwendig, eine solche Rettungsübung für Tunnel, die länger als 400m sind, durchzuführen.

Tunnelübung

Etwa 65 Einsatzkräfte von der Berufsfeuerwehr Mainz, den Freiwilligen Feuerwehren Mainz-Hechtsheim und Mainz-Bretzenheim, dem Rettungsdienst und der Polizei waren vor Ort und schnitten die Unfallopfer aus den Wracks.  Die Freiwillige Feuerwehr Mainz-Stadt besetzte verstärkte der Übung die Kräfte auf der Feuerwache2. Die sieben Verletzten, die aus den Reihen des DRK stammten und im Vorfeld realitätsnah geschminkt wurden, konnten mit feuerwehrtechnischem Gerät und Werkzeug schnell aus ihrer Zwangslage befreit werden. Nachdem der Rettungsdienst die Patienten übernommen, weiterversorgt und stabilisiert hatte, erfolgte der Krankentransport in die umliegende Kliniken.

Tunnelübung

Wie die Übungsleitung der Feuerwehr berichten kann, ist das ausgedachte Schadensszenario eines Verkehrsunfalls im Tunnel von allen beteiligten Hilfsorganisationen erfolgreich gemeistert worden. Die detaillierten Erkenntnisse aus der Übung werden später in einem Nachtreffen mit allen beteiligten Einheiten erörtert und fließen in zukünftige Einsatzlagen mit ein.  Ebenso konnten während der Übung alle vorhandenen Sicherheitsausstattungen im Tunnel kontrolliert werden.

Tunnelübung

Nach Reinigung der Einsatzstelle und Rückbau der Umleitungsstrecke konnte der Tunnel wieder für den öffentlichen Verkehr in beide Richtungen freigegeben werden.

Tunnelübung


Kreisverwaltung, Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst im Schulterschluss: "Helfer sind tabu"

#HELFERsindTABU

Bildhinweis: Philipp Koehler/DRK

Polizisten, die angegriffen werden, Sanitäter, die beleidigt und angegangen werden, weil ihr Fahrzeug im Einsatz auf dem Gehweg parkt und Feuerwehrleute, die beim Brandlöschen mit Silvesterböllern beworfen werden: Immer mehr haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Hilfsdiensten, Feuerwehren und Polizei erleben im täglichen Einsatz Aggressionen und Gewalt in unterschiedlichen Formen. Sie werden selbst zu Opfern und können dann nicht helfen, wenn die Not anderer Menschen am Größten ist, es oft um Leben oder Tod geht.

Um auf dieses Problem aufmerksam zu machen, haben die Rettungsdienstbehörde des Landkreises Mainz-Bingen, Polizei und Feuerwehr in der Stadt Mainz sowie die Hilfsorganisationen Arbeiter Samariter Bund, Deutsches Rotes Kreuz, Johanniter-Unfall-Hilfe, Malteser Hilfsdienst und Rettungsdienst Corneli die gemeinsame Kampagne „Helfer sind tabu“ vorgestellt.

Öffentlichkeit herstellen und mögliche Täter abschrecken sind die Ziele, Bestandteil der Kampagne ist neben öffentlichkeitswirksamen Maßnahmen auch die Schulung von Mitarbeitern der beteiligten Institutionen zum Umgang mit Pöbeleien und Gewalt.

 Pfeil TV-Beitrag SWR Fernsehen Rheinland-Pfalz

#HELFERsindTABU


Großübung im Eisenbahntunnel: Feuer im Zugabteil

Tunnel

Für rund 300 Einsatzkräfte aus der Stadt Mainz, der Stadt Wiesbaden und dem Mainzer Umland begann der heutige Sonntag sehr früh. Sie alle nahmen an einer Großübung im Neuen Mainzer Eisenbahntunnel teil.

Tunnel

Ausgangslage der Übung war ein Entstehungsbrand in einem Personenzug, welcher unter simulierten Umständen in der Tunnelmitte zwischen Südportal (Römisches Theater) und Nordportal (Hauptbahnhof) unvermittelt stehenbleibt. Infolgedessen werden etwa 50 Fahrgäste verletzt und müssen von den Rettungskräften aus der Tunnelröhre befreit und anschließend behandelt werden.

Tunnel

Nach Alarmauslösung gegen 8:00 Uhr fuhren die ersten Einheiten von Feuerwehr, Polizei, Rettungsdienst und Katastrophenschutz drei festgelegte Örtlichkeiten an und begannen mit dem Aufbau der Löschwasserversorgung oder der Errichtung einer medizinischen Patientenablage. Während sich die Einsatzleiter einen Überblick über die Lage verschafften, rüsteten sich die Feuerwehreinsatzkräfte mit speziellen Langzeitatmern (Anmerkung: diese erlauben eine Einsatzzeit von mind. 90 Minuten in verrauchten Räumen) und bahnrelevanter Sondertechnik aus und drangen von beiden Seiten in den Tunnel ein. Währenddessen versorgte der Rettungsdienst bereits die ersten Leichtverletzten, die sich selbständig aus dem Zug retten konnten. Grundlage für diese Vorgehensweise ist das von der Feuerwehr Mainz in Zusammenarbeit mit der Deutschen Bahn erarbeitete Einsatzkonzept in Tunnelröhren.

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An der Einsatzstelle am Zug galt es dann, dass Feuer zu löschen und die Patienten sicher und schnellstmöglich aus dem Tunnel zu bringen und dem Rettungsdienst zur weiteren Versorgung zu übergeben. Um das Einsatzszenario so realistisch wie möglich zu gestalten, waren alle „Verletztendarsteller“ im Vorfeld geschminkt und schauspielerisch instruiert worden. Des Weiteren wurde die Tunnelröhre im Bereich der Unfallstelle mit einer Nebelmaschine verraucht.

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Insgesamt versorgten die Schnelleinsatzgruppen von Rettungsdienst und Katastrophenschutz im Verlaufe der Übung 54 Verletzte mit unterschiedlichen Krankheitsbildern. Diese Verletzte wären im Realfall an städtische und umliegende Krankenhäuser verteilt worden.

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Der Hauptgrund für diese frühmorgendliche Übung ist die Tatsache, dass der Tunnel aufgrund von Baumaßnahmen momentan gesperrt ist. Dieses zur Verfügung stehende Zeitfenster nutzten die Einsatzkräfte, um - auch aufgrund von gesetzlichen Vorgaben - ein nicht-alltägliches Unfallszenario zu beüben. Ziel war es, dass bestehende Einsatzkonzept und vorhandene sicherheitstechnische Einrichtungen der Tunnelbauwerke zu überprüfen und gleichzeitig Erfahrungen im gemeinsamen Handeln mit anderen Hilfsorganisationen bei einem Massenanfall von Verletzten zu sammeln. Die Zusammenarbeit der Kräfte untereinander funktionierte gut. Für eine abschließende Bilanz und Auswertung ist es jedoch noch zu früh. Die zahlreichen Übungsbeobachter werden in den nächsten Tagen ihre Eindrücke mit den Organisatoren auswerten.

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Neben insgesamt etwa 120 Kräften der Berufsfeuerwehr Mainz, Einheiten von Freiwilligen Feuerwehren aus Mainz und der Berufsfeuerwehr Wiesbaden waren auch ca. 120 Kräfte und Einheiten des Rettungs-, Sanitäts- und Betreuungsdienstes von ASB, JUH, DRK, MHD, DLRG eingesetzt. Weitere Kräfte waren von der Polizei, dem THW und der Deutschen Bahn gestellt worden. Die 50 Verletztendarsteller kamen aus den Jugendabteilungen von Rettungsdienst und Katastrophenschutz.

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Feuerwehr warnt vor Gefahr durch Kohlenmonoxid

CO-Gefahren

Kohlenmonoxid (CO) ist ein geruchs- und geschmackloses Begleitgas einer Verbrennung. Schon wenige Atemzüge können zum Tod führen, da es als Atemgift auf den Menschen wirkt. Große Mengen an CO entstehen immer dann, wenn bei einem Verbrennungsvorgang von kohlenstoffhaltigen Produkten, wie beispielsweise Holz, Kohle, Papier, Flüssiggas oder Kunststoff nicht genügend Umgebungsluft vorhanden ist. Das Gas bindet sich im Blut an die roten Blutkörperchen (Hämoglobin) und verdrängt dabei den Blutsauerstoff. Dabei entsteht ein „innerer“ Sauerstoffmangel, der alle Zellen und Organe im Körper schädigt. Das Statistische Bundesamt weist für das Jahr 2010 über 400 Fälle aus, in denen eine CO-Vergiftung die Todesursache war (1).

Häufig ist die Ursache für eine CO-Vergiftung
- das Betreiben von fehlerhaften oder nicht zugelassenen Heizungssystemen
- der Einsatz von Geräten mit Verbrennungsmotoren
- die Nutzung von Gas- oder Kohlegrills
in geschlossenen Räumen wie Wohngebäuden oder Garagen.
Die Feuerwehr warnt deshalb vor den Gefahren durch Kohlenmonoxid und gibt dafür folgende Handlungshinweise aus:

Nicht nur umsichtiges Handeln, sondern auch technische Vorsorge können dazu beitragen, CO-Unfälle zu verhindern:
Es gibt sogenannte Gasmelder im Fachhandel, die auch vor der Freisetzung von Kohlenmonoxid warnen. Sinnvoll ist die Installation eines solchen Gerätes in der Nähe der Gastherme. Beachten Sie dabei aber, dass die Nutzung eines Kohlenmonoxidwarnmelders nicht die Wartung der Heizanlage ersetzt oder dessen Prüfintervalle verlängert. Ebenso stellt dieses Gerät keinen Ersatz für einen Feuer-Rauchmelder da.

(1) Statistisches Bundesamt: Ergebnisse der Todesursachenstatistik für Deutschland - Publikation - 2013


Rückblick: Tag der offenen Tür bei der Feuerwehr Mainz am 10.09.2016

Die Feuerwehr Mainz öffnete am letzten Samstag die Hallentore der Feuerwache 2 und lud zum Tag der offenen Tür ein.

Bei herrlichem Spätsommerwetter konnten zahlreiche Besucher die Räumlichkeiten der Berufsfeuerwehr und Freiwilligen Feuerwehr Mainz-Stadt besichtigen. Dabei beantwortete die Feuerwehrmänner und -frauen jede Frage und überließen sogar dem interessierten Bürger die Feuerwehrausrüstung zum Selbst-Ausprobieren. Unter Anleitung konnte jeder Besucher beispielsweise mit der Rettungsschere an einem Schrott-Pkw schneiden oder an der Station "Medizinische Hilfe" eine Herz-Lungen-Wiederbelebung an einer Puppe durchführen. Ebenso war es möglich, mit einem Strahlenmessgerät verschiedene Gegenstände zu analysieren und so zu erfahren, wie ABC-Messtechnik bei der Feuerwehr funktioniert.

Die Anzahl der Feuerwehrmänner im Innenhof der Wache stieg  plötzlich und sprunghaft an, nachdem der Stadtfeuerwehrverband an seinem Infostand Feuerwehrhelme für Kinder ausgab. Diese "neuen" Kollegen konnten sich dann gleich beim Fotoshooting in der Fahrzeughalle der Freiwilligen Feuerwehr Stadt-Mainz ablichten lassen. Dabei entstanden schöne Erinnerungsfotos mit Mama und Papa, welche sich ebenfalls vor Ort als Feuerwehrmänner verkleiden durften. Einen großen Anklang bei Kindern fand auch der Infostand der Jugendfeuerwehr, sowie deren aufgestellte Hüpfburg.

In der Wallaustraße hatten viele Feuerwehrfahrzeuge ebenfalls ihre Türen geöffnet und luden zum Besichtigen des Fahrzeuginneren ein. Der Bevölkerungsschutz und die Notfallseelsorge berichtet mit einem Infostand über ihr Aufgabenfeld.

Für das leibliche Wohl war  bestens gesorgt. Der Stadtfeuerwehrverband Mainz e. V.“, der Förderverein und die Freiwilligen Feuerwehren boten warme Speisen, kühle Getränke und Kaffee und Kuchen an. Der Vormittag wurde durch die Musikapelle der Feuerwehr Mainz-Drais musikalisch begleitet.

Rundum eine gelungene und gut besuchte Veranstaltung. Die Feuerwehr Mainz bedankt sich bei den zahlreichen Gästen für ihren Besuch und das entgegengebrachte Interesse sowie bei den vielen Helfern und ehrenamtlichen Unterstützern, ohne die so ein Fest nicht möglich gewesen wäre.

Anbei Fotoimpressionen: (Foto: Niko Meurer, Feuerwehr Mainz)

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Übergabe einer mobilen Brandmeldeanlage zum Trainieren

BMA

Um den Ablauf von Einsätzen mit Brandmeldeanlagen besser üben und somit optimieren zu können, wurde von der Firma NTA Systemhaus GmbH & Co. KG aus Mainz und der Firma Hekatron Vertriebs GmbH aus Sulzbach, eine mobile Übungswand angefertigt.

Diese Übungswand ermöglicht die Simulation von Brandmeldeeinsätzen und enthält die komplette Peripherie, wie beispielsweise Informations- und Bedienfelder, das Schlüsseldepot oder andere wichtige Schaltstellen, mit der die Feuerwehrleute auch im Ernstfall konfrontiert werden. Die neue Anlage verfügt unter anderem auch über ein modernes Rauchansaugsystem. Rauchansaugsysteme werden  zunehmend in baulichen Anlagen eingebaut und zeichnen sich dadurch aus, dass sie in einem System aus Rohrleitungen die Luft aus dem zu überwachenden Bereich entnehmen und auf Brandrauch analysieren können.

BMA

Diese mobile Übungswand hat einen Wert von rund 12.000 EUR und wurde am Mittwoch, 24.08.2016 auf der Feuerwache 2, Kaiser-Karl-Ring 38, durch Herrn Berg (Geschäftsführer, Firma NTA) und durch Herrn Hog (Geschäftsbereichsleiter Brandmeldeanlagen, Firma Hekatron) als Spende an den Förderverein der Berufsfeuerwehr Mainz e.V. übergeben. Ab sofort steht diese moderne Übungsanlage den Feuerwehrangehörigen von BF und FF nun zum Training zur Verfügung.


18.11.2015- Verkehrsunfall mit Kunstblut

THL

Das es direkt hinter der Feuerwache 2, „mal krachen“ würde – dass konnten sich bisher die wenigsten Passanten vorstellen, als sie am heutigen Nachmittag in der Wallaustraße entlang liefen. Zum Glück war das nur eine Übung.

THL

Gemeinsam mit dem Grundausbildungslehrgang zum Notfallsanitäter des Arbeiter-Samariter-Bund ASB wurde ein Verkehrsunfall mit zwei eingeklemmten Personen dargestellt. Während die Feuerwehr die Befreiung aus dem Fahrzeugwrack vorbereitete, mussten die Auszubildenden zunächst das Verletzungsmuster der Insassen beurteilen und daraufhin medizinische Erstmaßnahmen einleiten.

THL

Um die Verletzung realistisch darzustellen, wurden die „Opfer“ im Vorfeld mit Kunstblut geschminkt. Das möglichst realistisches Szenarion d.h. eine Teilnahme des Grundlehrgangs Notfallsanitäter an dieser Feuerwehrübung, stand dabei im Vordergrund, da auch bei einem echten Einsatz die Feuerwehr und Rettungsdienst gleichzeitig zugegen ist und gemeinsam rettet. Eine gemeinsame Ausbildung wird daher für die Zukunft weiter angestrebt.

THL


14.11.2015- Wasserrettungsübung „Rhein“

WR

Eine umfassende Wasserrettungsübung der Berufsfeuerwehren aus Wiesbaden und Mainz fand letzten Samstag auf dem Rhein in Höhe der Baustelle „Schiersteiner Brücke“ statt. Gemeinsam mit Einheiten der Freiwilligen Feuerwehren der Stadt Mainz und dem Rheingau-Taunus-Kreis, der Wasserschutzpolizei, der Polizeihubschrauberstaffel Egelsbach sowie DLRG-Einheiten aus beiden Landeshauptstädten, wurde die Rettung von Personen aus dem Rhein simuliert.

WR

Ziel dieses Manövers war es, den neuen Einsatzplan zur Wasserrettung zu beüben. Wie Kollege Klemens Boenke, Sachgebietsleiter von der Abt. Interne Aus- und Fortbildung berichtete, konnten dabei wichtige Erkenntnisse im Funkverkehr und folglich bei der Koordination der vielen verschieden Einheiten im Wasser, zu Luft und am Boden gewonnen werden.

WR


14.10.2015- Parlamentarischer Abend des Landesfeuerwehrverbandes Rheinland-Pfalz e.V.:
Ministerpräsidentin Malu Dreyer zu Gast auf der Feuerwache 1

LFV

Am gestrigen Mittwoch fand auf Einladung des Landesfeuerwehrverbandes Rheinland-Pfalz ein Parlamentarischer Abend auf der Feuerwache 1 der Berufsfeuerwehr Mainz statt. Zahlreiche Feuerwehrführungskräfte folgten der Einladung und nutzten die Gelegenheit, sich mit hochrangigen Vertretern aus der Politik zu treffen.

LFV

Im direkten Kontakt mit Ministerpräsidentin Malu Dreyer, Verbandspräsident Frank Hachemer, Bürgermeister Günter Beck, Innenminister Roger Lewentz, Landtagspräsident Joachim Mertes und anderen Mitgliedern des Landtages konnten die Gäste wichtige Aussagen zur Entwicklung und zukünftigen Finanzierung des Feuerwehrwesens in Rheinland-Pfalz erfahren und erfragen.

LFV

Link zu Landesregierung:
https://www.rlp.de/de/service/presse/einzelansicht/news/detail/News/ministerpraesidentin-malu-dreyer-unverzichtbare-leistungen-mit-einem-hohen-wert/

LFV

Link zu Landesfeuerwehrverband:
http://www.lfv-rlp.de/hp/zukunft/zukunftspapier.pdf

LFV


Feuerwehr Mainz übt „unterirdisch“

Kanalrettung

Kaum einer weiß, dass das städtische Kanalnetz in Mainz über 800 km lang ist, durch das das Abwasser von ca. 250.000 Menschen rund um die Uhr fließt. Die fauligen Gase, die sich in diesen weitverzweigten Gängen und Rohren durch die Abwässer bilden, können für die Mitarbeiter der Wirtschaftsbetriebe gefährlich werden. Zwar tragen sie Detektoren, doch es ist nicht auszuschließen, dass sie nicht rechtzeitig aus dem Bereich herauskommen.

Kanalrettung

Genau für so einen Fall trainierte die Feuerwehr Mainz zusammen mit den Wirtschaftsbetrieben Mainz. Es wurde angenommen, dass ein Mitarbeiter der Abteilung Entwässerung bei Reinigungsarbeiten in einem unterirdischen Regenrückhaltebecken bewusstlos zusammengebrochen und gerettet werden muss. Nachdem seine Kollegen über die 112 den Notruf gewählt hatten – auch ein wichtiges Übungsszenario – lief die Rettungskette bei der Feuerwehr Mainz an. Mit spezieller und vergleichbarer Ausrüstung wie bei einem Tauchereinsatz und mit Schlauchgeräten als Atemschutz drangen die Einsatzkräfte in die Mainzer Unterwelt ein. Die Schwierigkeit bestand zunächst darin, schnell aber doch unfallfrei über Leitern und Tritteisen in den engen Kanal mit der kompletten Ausrüstung hinabzusteigen. Die glitschigen Wände, die eingeschränkte Beweglichkeit und trübe Sicht verlangsamen zudem das Vorankommen zur Unfallstelle. Der Verletzte wurde nach dem Auffinden transportbereit gemacht und für das bevorstehende „Hinausheben“ angeseilt. Indessen wurde die Drehleiter über den Kanalschacht in Stellung gebracht, um den Patient anschließend mittels "Bayerischem Flaschenzug" und Muskelkraft aus dem Kanal zu retten.

Kanalrettung

Das sichere Retten eines Patienten aus einer solchen Gefahrensituation erfordert Geschick und gute Zusammenarbeit unter den Einsatzkräften. Im Übungseinsatz waren 14 Mann mit einem Einsatzleitwagen, einem Hilfeleistungslöschfahrzeug, einer Drehleiter und einem Gerätewagen Wasserrettung. Des Weiteren nahmen Übungsleiter der Feuerwehr Mainz und Beobachter der Wirtschaftsbetrieben Mainz an der Übung teil.


Martin Spehr ist neuer Amtsleiter der Feuerwehr Mainz

AL Spehr

Pünktlich zum Silvesterfeuerwerk und Jahreswechsel um 00:00 Uhr übernimmt Branddirektor Martin Spehr (47), die Leitung der Mainzer Berufsfeuerwehr. Damit tritt er die Nachfolge von Rolf Wachtel an, der 2013 zum Zentrum Brandschutz der Bundeswehr in Sonthofen gewechselt hat.

AL Spehr

„Das hat man nicht oft, dass die ganze Stadt extra ein Feuerwerk veranstaltet, wenn der neue Amtsleiter kommt“, betonte noch Herr Oberbürgermeister Michael Ebling bei seiner Begrüßungsrede am Silvestertag. Im Anschluss an das traditionelle Silvester-Abschwimmen der Feuerwehr Mainz wurde Herr Spehr von Herrn Oberbürgermeister empfangen und schon mal „mit Helm und Jacke für das sehr verantwortungsvolle Amt ausgestattet“. Herr Spehr bedankte sich anschließend für den herzlichen Empfang und richtete erste Worte an die neuen Kollegen.

AL Spehr

Als gebürtiger Tübinger studierte Herr Martin Spehr Maschinenbau an der Universität Stuttgart. Anschließend trat er seinen Dienst bei der Berufsfeuerwehr Solingen an und absolvierte dort seine Ausbildung für den höheren feuerwehrtechnischen Dienst. Weitere berufliche Stationen waren die Berufsfeuerwehren Mühlheim an der Ruhr und Duisburg. In seiner vormaligen Funktion in Duisburg war er seit 2002 als Abteilungsleiter für den Bereich Technik und Freiwillige Feuerwehr zuständig.

AL Spehr

Wir schließen uns den Willkommensgrüßen von Herrn Oberbürgermeister Michael Ebling an und freuen uns auf eine gute, vertrauensvolle und konstruktive Zusammenarbeit.

AL Spehr


"Investition in unsere Sicherheit" - Neue Feuerwehrwache in Mainz offiziell eröffnet

MAINZ - Mitten in die Ansprache des OB platzte der Einsatz: Licht, Gong und dann „Steffi“, wie die Feuerwehrleute die weibliche Computerstimme nennen, die bis in den letzten Winkel des Geländes den Einsatzbefehl verkündet.

Und so zeigte sich bei der offiziellen Eröffnung der neuen Wache 2 schnell und deutlich, dass längst Feuerwehralltag eingekehrt ist unter den roten Containern mit dem Knick in der Optik. Schon seit zwei Wochen ist die alte Wache am Barbarossaring Geschichte, rückt die Feuerwehr von der Ecke Kaiser-Karl-Ring/Rheinallee zu ihren Einsätzen aus.

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(klicken Sie auf das Vorschaubild um die PDF-Datei zu öffnen)

AZ Mainz Neue FW 2

Pfeil Zeitungsartikel AZ Mainz vom 29.04.2014 (PDF-Datei)

FW 2

Die neue Feuerwache 2 der Feuerwehr Mainz

FW 2

Fotos: Stephan Dinges


Mainz: Nach drei Jahren Bauzeit wird die neue Wache der Mainzer Feuerwehr am Montag eröffnet

MAINZ - Manche Dinge sind einfach unverwüstlich. Die neue Feuerwache IIin der Rheinallee ist eine der modernsten ihrer Art – aber die Stangen, an denen die Feuerwehrleute im Alarmfall herunterrutschen, gibt es immer noch.

„Das ist nach wie vor die schnellste und unfallfreieste Art, um von oben nach unten zu kommen“, lächelt Björn Patzke, kommissarischer Leiter der Berufsfeuerwehr. Eröffnet wird der 18 Millionen teure Neubau offiziell am Montag, doch die AZ darf für ihre Leser schon vorab einen Blick hinter die Kulissen werfen.

Zurück zu den Stangen: Wer auf diesen also herunterrutscht, landet in unmittelbarer Nähe der Fahrzeughalle – hier stehen die Einsatzfahrzeuge bereit, mit Blickrichtung auf die Rheinallee. „Die Verkehrsanbindung hier ist fantastisch – wir sind von hier aus sehr schnell unterwegs“, sagt Patzke. Die neue Wache erstetzt ihre längst marode Vorgängerin am Barbarossaring. Nicht jedem Kollegen falle der Umzug so ganz leicht“, erklärt Patzke, „an der alten Wache hängen natürlich viele Erinnerungen und Geschichten. Aber er ist sicher: Der Neubau überzeugt durch seine Funktionalität und die durchdachten Abläufe. „Die Feuerwehr war sehr früh in die Planungen eingebunden.“

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Quelle: Allgemeine Zeitung Mainz, 26.04.2014


Die alte Wache hat ausgedient

Ab Montag rücken die Brandschützer vom Neubau an der Rheinallee aus

MAINZ - (oki). Der Umzug der Berufsfeuerwehr vom Barbarossaring an die Rheinallee geht in die letzte Phase. Gestern schraubte Oberbürgermeister Michael Ebling (SPD) das mittlerweile angerostete Feuerwehrschild an der Einfahrt der alten Wache eigenhändig ab. Das heißt aber nicht, dass dort keine Brandschützer mehr wären: Bis zur Nacht von Sonntag auf Montag werden die Kräfte noch in dem alten Gebäude Wache schieben. Von Montag an wird die Feuerwehr dann aber aus dem Neubau an der Rheinallee ausrücken.

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Quelle: Allgemeine Zeitung Mainz, 12.04.2014


OB Ebling übergibt Neuanschaffungen ihrer offiziellen Bestimmung

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Am Montag, 18.11.2013 wurden auf der Feuerwache 1 in Mainz-Bretzenheim zwei neue Drehleiter-Fahrzeuge der Feuerwehr Mainz durch Oberbürgermeister Michael Ebling offiziell ihrer Bestimmung übergeben. Erst seit wenigen Tagen verfügt die Feuerwehr Mainz über zwei neue, seit langem erwartete Drehleitern des Herstellers Fa. Iveco Magirus Brandschutztechnik GmbH. Der Leiterpark mit einer Länge von 30 Metern entspricht dem aktuellsten Stand der Technik, die Steuerung erfolgt computergestützt. Gegenüber den alten Drehleitern sind hierdurch höhere Geschwindigkeiten, eine größere Ausladung als auch eine feinfühligere Steuerung möglich. Mit den beiden älteren Drehleitern konnten im Korb bislang nur zwei Personen befördert werden. Die neuen Drehleitern hingegen ermöglichen das Traggewicht von vier Personen, was bei einem möglichen Rettungseinsatz von Personen aus Gebäuden erhebliche Vorteile mit sich bringen kann. Durch ein Gelenkteil am Leiterende können zudem schlecht zugängliche Gebäudestellen besser erreicht werden.

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Die beiden Mercedes-Fahrgestelle wurden mit gelenkter Hinterachse ausgestattet, um durch die hierdurch verbesserte Wendigkeit im Innenstadtbereich und eng bebauten Ortskernen  besser und schneller zur Einsatzstelle zu gelangen.

Mit den beiden neuen Fahrzeugen wurde Ersatz für die bereits 31 bzw. 27 Jahre alten Drehleitern beschafft. Die Kosten je Fahrzeug betragen etwa 615.000 Euro. Das Land Rheinland-Pfalz beteiligte sich am Erwerb je Fahrzeug mit einem Zuschuss von 222.000 Euro. Durch die gleichzeitige Beschaffung von zwei Drehleitern konnten gegenüber einer zeitlich getrennten Beschaffung zudem erhebliche Haushaltsmittel eingespart werden.

Pfeil Technische Daten der neuen Drehleitern

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Auch Spürnasen riechen keinen Rauch im Schlaf

Rauchmelder

Foto: www.rauchmelder-lebensretter.de

Müde bin ich, geh zur Ruh... Wenn wir uns schlafen legen, bekommt auch unser Geruchssinn seine verdiente Pause. Bei einem Brand in den eigenen vier Wänden kann diese eigentlich gesunde Körpereigenschaft aber fatale Folgen haben. Sicheren Schutz bieten Rauchmelder – sie schlafen nie. Mit der Zeichentrickfigur „Herr Riecher“ informieren in diesem Jahr Feuerwehren, Schornsteinfeger, Versicherungen und der Einzelhandel in einer gemeinsamen Kampagne die Verbraucher zum bundesweiten Rauchmeldertag am 13. April über vorbeugenden Brandschutz.

Bald bundesweite Rauchmelderpflicht
Aktuell haben mit Niedersachsen bereits zehn Bundesländer eine Rauchmelderpflicht eingeführt, und Nordrhein-Westfalen folgt demnächst. Das Ziel der breit angelegten Aufklärungskampagne ist aber klar: bundesweiter Schutz vor lebensgefährlichem Brandrauch für die ganze Bevölkerung durch Rauchmelder.

Seit 2003 gibt es in Rheinland-Pfalz eine Rauchmelderpflicht – bis Juli 2012 müssen alle privaten Wohnungen ausgestattet sein. Die Feuerwehr appelliert daher an Vermieter und private Eigentümer, nicht länger mit der Installation der lebensrettenden Geräte in Fluren, Schlaf- und Kinderzimmern zu warten.

Rheinland-Pfalz hatte als erstes deutsches Bundesland ein Gesetz zum Einbau von Rauchmeldern in Neu- und Bestandsbauten eingeführt. Für Bestandsbauten galt noch eine Übergangsfrist, die jetzt am 12. Juli 2012 ausläuft. Nach diesem Datum müssen alle Wohnungen in Rheinland-Pfalz mit Rauchmeldern ausgerüstet sein. Die Landesbauordnung (§ 44 Absatz 8) schreibt die Nachrüstpflicht in Schlaf- und Kinderzimmern und in Fluren, die als Rettungswege dienen, vor. Vermieter haften im Schadensfall gegenüber ihren Mietern, falls sie Rauchwarnmelder in den Wohnungen nicht gemäß Norm (EN 14604) installieren bzw. nicht fachgemäß regelmäßig überprüfen lassen (DIN 14676).

Neues Qualitätszeichen für Rauchmelder in Langzeiteinsatz
Für Rauchwarnmelder in privaten Haushalten gibt es seit Herbst 2011 ein unabhängiges Qualitätszeichen. „Q“ kennzeichnet qualitativ hochwertige Rauchmelder für den Langzeiteinsatz in privaten Wohnungen. Damit wird die Suche nach einem langlebigen Produkt zum Kinderspiel. Ähnlich wie andere Gütesiegel garantiert „Q“ den Verbrauchern, dass ein Rauchmelder ausgewählte Qualitätskriterien erfüllt. Zum Beispiel gewährleisten alle ausgezeichneten Produkte eine mindestens 10-jährige Lebensdauer von Batterie und Rauchwarnmelder.

Alle Informationen zum bundesweiten Rauchmeldertag und die neuen Abenteuer von „Herr Riecher“ auf Pfeil www.rauchmelder-lebensretter.de


Höhere Qualität bei Rauchwarnmeldern mit „Q“

Einheitliche Kennzeichnung von Rauchwarnmeldern mit zuverlässiger Funktionsbereitschaft von mindestens 10 Jahren

Die erhöhten Qualitätskriterien und technischen Weiterentwicklungen bei Rauchwarnmeldern innerhalb der letzten Jahre konnten nicht mehr transparent durch ein gemeinsames Prüfzeichen am Markt dargestellt werden. Brandschützer und Fachberater forderten daher seit langem eine Kennzeichnung für qualitativ hochwertige Rauchwarnmelder, die für den Langzeiteinsatz besonders geeignet sind.

Zur besseren Verbraucherinformation gibt es daher jetzt das neue „Q“: ein unabhängiges Qualitätszeichen, das für Rauchwarnmelder mit erweiterter Qualitätsprüfung steht.

Q- Qualitätsrauchmelder

Folgende Leistungsmerkmale sind ausschlaggebend:

Grundlage für das „Q“ ist die Erfüllung der erhöhten Anforderungen aus der neuen vfdb-Richtlinie 14-01. Die Prüfungen werden von notifizierten Prüfinstituten wie VdS Schadenverhütung und Kriwan Testzentrum durchgeführt.

Das neue „Q“ ersetzt keinesfalls die EN 14604, sondern ergänzt sie in Bezug auf Kriterien, die aufgrund der EN 14604 nicht gefordert werden, auf die sich also die CE-Kennzeichnung nicht bezieht. Beratern und Verbrauchern, die Wert auf besondere Qualität und Zuverlässigkeit legen, bietet es eine verlässliche Entscheidungshilfe.

„Endlich werden die mindestens 10 Jahre Lebensdauer nicht nur für die Batterie, sondern auch für den Rauchwarnmelder selbst geprüft und belegt“, erläutert Christian Rudolph, Vorsitzender des Forums Brandrauchprävention in der vfdb. Der Vizepräsident des Deutschen Feuerwehrverbandes (DFV), Bernd Pawelke, erklärt den Nutzen für den Verbraucher: „Das neue ‚Q’ bietet eine unabhängige und einheitliche Kennzeichnung von Qualitätsmeldern zur Orientierung am Markt. Brandschützer, Dienstleister und Berater haben zudem Antworten auf Verbraucherfragen, wenn es um die qualitative Unterscheidung von Rauchwarnmeldern geht.“

Aktuelle Informationen:
Pfeil www.rauchmelderlebensretter.de und www.Qualitaetsrauchmelder.de


Rauchmelder retten Menschenleben

Rheinland-Pfalz hatte als erstes deutsches Bundesland die gesetzliche Verpflichtung zum Einbau von Rauchwarnmeldern im Wohnungsneubau mit Wirkung vom 31. Dezember 2003 eingeführt. Der Landtag hat am 27. Juni 2007 die Installationspflicht auch auf bestehende Wohnungen erweitert.

In der aktuellen Landesbauordnung heißt es im § 44 (8): In Wohnungen müssen Schlafräume und Kinderzimmer sowie Flure, über die Rettungswege von Aufenthaltsräumen führen, jeweils mindestens einen Rauchwarnmelder haben. Die Rauchwarnmelder müssen so eingebaut und betrieben werden, dass Brandrauch frühzeitig erkannt und gemeldet wird. Bestehende Wohnungen sind in einem Zeitraum von fünf Jahren nach Inkrafttreten dieses Gesetzes entsprechend auszustatten.

Mit dieser Regelung soll beruhend auf den Erfahrungen in den USA, England und Schweden der erreichte Ausstattungsgrad von Wohnungen mit Rauchwarnmeldern wesentlich erhöht werden.
Damit kann erreicht werden, dass die Zahl der Brandtoten merklich gesenkt wird, denn etwa 80% der rund 600 Menschen, die in Deutschland jährlich Opfer eines Brandes werden, sterben an Rauchvergiftung. Rauchwarnmelder warnen unmittelbar nach einem Brandausbruch, die Bewohner können sich unverzüglich in Sicherheit bringen, die Feuerwehr alarmieren, Nachbarn informieren und gegebenenfalls mit Löscharbeiten beginnen.

Informationen zu Rauchmeldern in privaten Haushalten finden Sie auch hier:

Internetseite von www.rauchmelder-lebensretter.de

"Wohnungsrauchmelder hätte Leben retten können" (PDF- Datei)

www.rauchmelder-lebensretter.de


Durchschnittlich kommen in Deutschland jede Woche zehn Menschen durch Brände ums Leben !

Dabei stirbt die Hälfte der Opfer nicht durch das Feuer selbst, sondern durch die Wirkung des Brandrauches. Die erschreckenden Zahlen belegen, dass das Thema "Brandschutz" in der Bevölkerung nur einen ungenügenden Stellenwert hat.
Es fällt auf, dass insbesondere die schwächsten Mitglieder unserer Gesellschaft, die Kinder, die Opfer von Bränden sind. Sie zählen zu den Bevölkerungsgruppen die menschlichem Fehlverhalten und technischen Defekten im Brandfall hilflos gegenüberstehen und daher unsere besondere Aufmerksamkeit und Unterstützung brauchen.
Wie wichtig die Aufklärung über Gefahren beim Umgang mit Feuer ist, beweisen die Zahlen der hierbei verletzten Kinder. Allein durch Grillunfälle wurden auch in diesem Jahr wieder mehrere hundert Kinder so schwer verletzt, dass sie in einer Spezialklinik behandelt werden mussten. Das menschliche Leid der betroffenen Kinder und Eltern ist unermesslich.

Doch Brandschutzbewusstsein ist erlernbar und kann besonders für Kinder den Unterschied zwischen Leben und Tod bedeuten!

Daher bieten wir Ihnen Informationen rund um das Thema Brandschutzerziehung an:

Hier finden Sie Tipps für Kids und Info´s zum Thema Brandschutzaufklärung !


1906-2006: 100 Jahre Berufsfeuerwehr Mainz

Am 1. April 2006 feierte die Mainzer Berufsfeuerwehr ihr 100-jähriges Bestehen: 100 Jahre einer ereignisreichen Geschichte und eines sich ständig erweiternden Aufgabenspektrums.

Im Jahr 2006 fanden dabei verschiedene Veranstaltungen statt. Informationen und Berichte über die Veranstaltungen finden Sie auf unseren Sonderseiten:

100 Jahre Berufsfeuerwehr Mainz

 


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Einblicke in die Arbeit der Feuerwehr

Mit der Frage: "Was macht die Feuerwehr eigentlich, wenn es nicht brennt" hat sich die aktuelle Ausgabe von "10-Aktuell" (ein internes Mitteilungsblatt des Amtes für Steuerung und Personal der Stadt Mainz) beschäftigt:

Retten, löschen, bergen und die "berühmte" Katze vom Baum holen - Feuerwehr kennen wir alle. Schon von Kindesbeinen an sind uns rote Autos mit Blaulicht, Männer mit Helmen auf Leitern, die Wasser in ein Haus spritzen und Sprungtücher bekannt. Wer von uns wollte nicht auch mal Feuerwehrfrau/-mann werden? Es gibt aber auch abseits von Klischees zahlreiche Aspekte in den Aufgaben der Feuerwehr, mit denen wir so nicht rechnen. Der Leiter der Feuerwehr Mainz, Rolf Wachtel, gewährte uns Einblicke…

Download des gesamten Beitrags im PDF-Format (64 KB)


Blaulicht und Martinhorn-was tun?

Die Unsicherheit vieler Autofahrer haben der ADAC und der Landesfeuerwehrverband Schleswig-Holstein zum Anlass genommen, einen Flyer zum Thema Sonderrechtsfahrten nach Paragraf 38 der Straßenverkehrsordnung zu entwerfen. Der Flyer informiert und gibt Tipps, wie Fahrer und Fußgänger sich bei Begegnungen mit Einsatzfahrzeugen verhalten sollten.

Den Info-Flyer können Sie hier downloaden:

Merkblatt "Blaulicht und Martinhorn-was tun?" (PDF-Datei)

(Mit freundlicher Genehmigung des Deutschen Feuerwehrverbandes)


Notruffax für Gehörlose und Sprachbehinderte

Ab sofort haben Hör- und Sprachbehinderte die Möglichkeit bei einem Notfall die Feuerwehrnotrufnummer 112 per Fax zu nutzen.

Um das Hilfeersuchen den Betroffenen so einfach wie möglich zu machen, wurde die bekannte Feuerwehrnotrufnummer 112 so erweitert, das auf diesen Leitungen auch Notruffaxe empfangen werden können.
In Zusammenarbeit mit einer Gehörlosenlehrerin wurde ein Vordruck entwickelt, den die Betroffenen schon vorsorglich mit Ihrer Adresse versehen können und im Bedarfsfall sehr schnell, durch einfaches ankreuzen, ausfüllen können.
Über dieses Notruffax (112) kann die Feuerwehr, der Rettungsdienst und die Polizei angefordert werden. Jedes eingehende Notfall-Fax wird sofort beantwortet, damit der Hilfesuchende informiert ist, dass Hilfe unterwegs ist.

Hier haben Sie die Möglichkeit, den Vordruck abzurufen:

Notruf- Fax 112 der Stadt Mainz


 

 


 

 


Aktuelle Informationen für unsere Bürger:


Sicherheitshinweise:

Informationen über das Verhalten im Brandfall:

Verhalten im Brandfall/ Notruf

Allgemeine Sicherheitstipps und Ratschläge:

Allgemeine Sicherheitstipps

Projekt Gafferbox der Feuerwehr Mainz:

Pfeil Gaffen???
Dann aber bitte richtig!


Downloads:

Aktuelle Informationen stehen Ihnen hier zum Herunterladen zur Verfügung:

 Pfeil Gaffen???
Dann aber bitte richtig!

 Pfeil Merkblatt "Sicherheit bei Veranstaltungen auf Flächen"

 Pfeil Merkblatt "Flächen für die Feuerwehr"

Pfeil Merkblatt zur Erstellung von Feuerwehrplänen

Pfeil Objekterfassungsbogen für Feuerwehrpläne

Pfeil Technische Anschaltbedingungen für Brandmeldeanlagen

Pfeil Muster Feuerwehrlaufkarte

 Pfeil Richtlinie "Digitale Objektfunkanlagen"

 Pfeil Merkblatt "Planung und Einrichtung von Baustellen"

 Pfeil Merkblatt "Brandschutz im Treppenraum"

Pfeil Anmeldeformular zur Brandschutzerziehung

Pfeil Feuerwehrsatzung Mainz (Stand: 05.07.2006 )

Pfeil Änderung d. Feuerwehrsatzung (Stand: 05.09.2012)

Merkblatt "Blaulicht und Martinhorn-was tun?"

Merkblatt "Freie Fahrt für Ihre Feuerwehr"

Notruf- Fax 112 für Gehörlose und Sprachbehinderte

Informationsflyer der Initiative Rauchmelder-Lebensretter.de

Informationsflyer der Initiative für brandverletzte Kinder
"Paulinchen e.V.": So schützen Sie Ihr Kind vor Verbrennungen und Verbrühungen

"Wohnungsrauchmelder hätte Leben retten können"

Informationen des Landesfeuerwehrverbandes Rheinland-Pfalz zu Rauchmeldern

Sirenensignal "Warnung der Bevölkerung"- Verhaltenshinweise

Wespen/ Stechinsekten- Informationen zum Umgang

Pfeil Einsatzbericht vom Brand "Kronberger Hof"


100 Jahre
Berufsfeuerwehr Mainz

Am 1. April 2006 feierte die Mainzer Berufsfeuerwehr ihr 100-jähriges Bestehen: 100 Jahre einer ereignisreichen Geschichte und eines sich ständig erweiternden Aufgaben-
spektrums.
Im Jahr 2006 fanden dabei verschiedene Veranstaltungen statt. Informationen und Berichte über die Veranstaltungen finden Sie auf unseren Sonderseiten:

100 Jahre
Berufsfeuerwehr Mainz