Einsätze November 2008
30.11.2008- Verkehrsunfall auf der Rheinallee
Zu einem Verkehrsunfall
mit einer eingeklemmten Person kam es am heutigen frühen Sonntagmorgen auf
der Rheinallee in Höhe der Firma Schott.
Gegen 5:00 Uhr wurden die Einsatzkräfte
der Polizei, der Feuerwehr und des Rettungsdienstes zu dem Verkersunfall alarmiert.
Aus bislang unbekannter Ursache war die Fahrerin eines Opel Corsa mit ihrem Kleinwagen
frontal in einen Mast der Straßenbeleuchtung gefahren. Durch den Aufprall
erlitt die Fahrerin mittelschwere Verletzungen und wurde in ihrem Fahrzeug eingeklemmt.
Die Feuerwehr musste zur Befreiung der Frau neben der hydraulischen Rettungsschere
auch einen Rettungsspreizer und einen Rettungszylinder einsetzen.
Nachdem die Frau aus ihrer Zwangslage befreit war, wurde sie nach einer ersten Behandlung vor Ort durch den Rettungsdienst in eine Mainzer Klinik gefahren.
Für die Dauer der Rettungsarbeiten wurde die Rheinallee für ca. eine Stunde in beide Richtungen voll gesperrt. Aufgrund des geringen Verkehrsaufkommens zu dieser Uhrzeit kam es jedoch kaum zu Einschränkungen des fließenden Verkehrs. An dem Kleinwagen entstand ein Totalschaden. Die Ermittlungen zur Unfallursache hat die Polizei aufgenommen.
Einsatzleiter: Hagen, Ho.
Fahrzeuge BF:
1 Einsatzleitwagen,
1 Rüstwagen,
1 Feuerwehrkran,
1 Löschgruppenfahrzeug
Personal
BF: 12 Beamte der Berufsfeuerwehr
Schadenshöhe: ca. 7.000,- €
28.11.2008- Rauchgeruch in Uniklinik
Am Freitag wurde die Feuerwehr um 12.30 Uhr in die Uniklinik Mainz gerufen. In einem Laborbereich hatten Bedienstete Rauchgeruch wahrgenommen. Noch vor Eintreffen der Feuerwehr konnten Mitarbeiter der Klinik einen Ölradiator ausfindig machen, der vermutlich durch Überhitzung den Geruch ausgelöst hatte. Die Mitarbeiter trennten das Gerät vom Stromnetz und sorgten somit für die Gefahrenbeseitigung. Die Mainzer Feuerwehr, die gleich mit zwei Löschzügen angerückt war, musste nicht mehr tätig werden.
Einsatzleiter: Engelhardt, M.
Fahrzeuge BF: 1
Kommandowagen, 2
Einsatzleitwagen, 2
Löschgruppenfahrzeuge, 2
Drehleitern, 1
Gerätewagen Atemschutz
Personal BF: 23 Beamte der Berufsfeuerwehr
Schadenshöhe:
ca. 100,- €
25.11.2008- Bagger rutscht in den Industriehafen
Glück im Unglück hatte heute Mittag gegen 13 Uhr der Geräteführer eines Hydraulikbaggers am Mainzer Industriehafen. Bei den Vorbereitungen zu Bauarbeiten im abschüssigen Uferbereich rutschte das 35 Tonnen schwere Baugerät mit dem Geräteführer plötzlich in das Hafenbecken. Glücklicherweise kam der Bagger in dem schlammigen Grund zum stehen, bevor die Geräteführerkanzel unter Wasser stand. Der Geräteführer bekam daher in seiner Kanzel nur einen gehörigen Schrecken und konnte sich aus eigener Kraft unverletzt an das Ufer retten.
Da geringe Mengen Betriebsflüssigkeiten aus dem Hydraulikbagger austraten, wurde von der Feuerwehr eine Ölsperre um die verunfallte Baumaschine gelegt. Anschließend übernahm die Baufirma die Sicherung und Bergung des Hydraulikbaggers. Von der Feuerwehr und der Wasserschutzpolizei wurden die Bergungsarbeiten bis zum Abschluss beaufsichtigt, um bei einer weiteren Gewässerverunreinigung durch die Betriebsflüssigkeiten sofort handeln zu können. Glücklicherweise traten bei der Bergung jedoch keine weiteren Betriebsstoffe aus.
Den entstandenen Sachschaden an dem Hydraulikbagger konnte die Baufirma noch nicht abschätzen, da bisher unbekannt ist, wie sehr die Elektronik der Baumaschine in Mitleidenschaft gezogen worden ist.
Einsatzleiter: Hagen, Ho.
Fahrzeuge BF: 1
Einsatzleitwagen, 1
Löschgruppenfahrzeug, 1
LKW, 1
Mehrzweckboot
Personal BF: 12 Beamte der Berufsfeuerwehr
Schadenshöhe:
unbekannt
22.11.2008- Großeinsatz für die Feuerwehr
Am Samstagmorgen um 07:43 Uhr erreichte die Feuerwehrleitstelle ein telefonischer Notruf aus der UNI-Klinik, welcher auf der Intensivstation des Gebäudes 505 Brandgeruch meldete. Aufgrund der Meldung und der bekanntermaßen schwierigen Situation in Krankenhäusern rückten von beiden Feuerwachen der Berufsfeuerwehr beide Löschzüge und ein Gerätewagen Atem-/Strahlenschutz sowie die Freiwillige Feuerwehr der Innenstadt mit einem Löschfahrzeug aus. Die Erkundung ergab, dass ein technischer Defekt in einer Reinigungsmaschine für Bettpfannen den Schmorbrand und somit den Brandgeruch ausgelöst hatte. Die Maschine wurde außer Betrieb genommen. Weiterer Schaden entstand nicht, auch kamen keine Personen zu Schaden. Da die Feuerwehr frühzeitig informiert wurde, waren auch zu keiner Zeit Menschen gefährdet und der Betrieb auf der Station war jederzeit uneingeschränkt möglich.
Noch während des Einsatzes in der UNI-Klinik wurde um 08:04 Uhr in Mainz Bretzenheim in der Skagerrakstraße ein Brand gemeldet. Der Löschzug der Feuerwache 1 wurde dorthin beordert und die Freiwillige Feuerwehr Mainz-Bretzenheim alarmiert.
Beim Eintreffen der Einsatzkräfte
schlugen offenen Flammen aus dem Giebelfenster des Dachgeschosses eines Einfamilienhauses.
Die allein im Haus wohnende Besitzerin war durch eine aufmerksame Passantin, die
das Feuer von der Straße aus gesehen hatte, "aus dem Haus geklingelt"
worden und befand sich im Freien in Sicherheit. Jedoch hatte sie, bei einer zuvor
eigenständig durchgeführten Erkundung, Rauch eingeatmet und wurde später
mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung vom Rettungsdienst zur Kontrolle in ein Krankenhaus
gebracht.
Von den Einsatzkräften der wurde der Brand unter Verwendung
von Atemschutzgeräten mit einem C-Rohr im Innenangriff gelöscht. Hierbei
wurde eine Wärmebildkamera zur Lokalisierung von Brandnestern eingesetzt
und ein Hochdrucklüfter zur Entrauchung des Gebäudes. Die Brandursache
ist unklar. Die Polizei ermittelt.
Während der Einsätze waren die beiden Feuerwachen der Berufsfeuerwehr von den Freiwilligen Feuerwehren Marienborn und Mombach besetzt worden, um eventuelle Folgeeinsätze bedienen zu können.
Einsatzleiter
Uni-Klinik: Kleber, A.
Einsatzleiter Skagerrakstraße: Harf, L.
Fahrzeuge
BF: 1
KdoW, 2
Einsatzleitwagen, 2
Hilfeleistungslöschfahrzeuge, 2
Drehleitern, 1
Gerätewagen Atemschutz,
1
LKW
Fahrzeuge FF: je ein Löschgruppenfahrzeug
Personal BF UNI-Klinik:
21 Beamte der Berufsfeuerwehr
Personal BF Skagerrakstraße: 12 Beamte
der Berufsfeuerwehr
Personal FF UNI-Klinik: 6 Einsatzkräfte FF Mainz
Personal
FF Skagerrakstraße: 6 Einsatzkräfte FF Mainz-Bretzenheim
Schadenshöhe
UNI-Klinik: kein nennenswerter Schaden
Schadenshöhe Skagerrakstraße:
20.000,- €
21.11.2008- Sturmböen über Mainz
Die vom Wetterdienst angekündigten Sturmböen trafen am Freitagmittag auch die Feuerwehr Mainz. Im Stadtgebiet und in den Landkreisen Mainz-Bingen und Alzey-Worms kam es zu einem erhöhten Einsatzaufkommen bei den Feuerwehren.
Durch umgestürzte Bäume, herabgefallene Fassadenteile und Dachziegeln, sowie abgedeckte Dächer kam es im Stadtgebiet Mainz zu rund 100 Einsätzen. Nach Kenntnis der Feuerwehr wurde niemand verletzt. Um ein solches Notrufaufkommen bewältigen zu können, wurde das Leitstellenpersonal durch Notrufdisponenten der Freiwilligen Feuerwehr verstärkt. Sämtliche Freiwillige Feuerwehren und die Berufsfeuerwehr waren mit rund 30 Fahrzeugen eingesetzt.
Für die Landkreise Mainz-Bingen und Alzey-Worms wurden in der Feuerwehrleitstelle rund 20 Einsätze entgegengenommmen und an die örtlichen Feuerwehren weitergegeben. Zu einem besonderen Einsatz kam es in Budenheim. Dort war ein Baum auf einen ICE gestürzt. Die FF Budenheim wurde tätig.
21.11.2008- Tannenbaum fällt auf Marktstand
Am Freitagvormittag stürzte um zehn nach elf auf dem Marktplatz ein ca. acht Meter hoher Tannenbaum auf einen Marktstand. Auslöser waren heftige Windböen, denen der Fuß des Baumes nicht standhielt. Der Marktstandbetreiber und seine Angestellte hatten Glück im Unglück und kamen dank eines stabilen Marktschirmes, der den Baum auffing, mit dem Schrecken davon. Das Unglück ereignete sich vor dem Dom in Höhe der Dominformation.
Die Mainzer Feuerwehr sicherte den Gefahrenbereich mit Flatterband und verständigte das Grünamt der Stadt Mainz. Die Mitarbeiter des Grünamtes stellten den Baum mit Hilfe eines Kranes wieder auf und sicherten diesen vor erneutem Umfallen. Warum der Baum trotz Gewichte auf dem Fuß umfallen konnte wird vom Grünamt ermittelt. Der Marktschirm erlitt allerdings Totalschaden und kann nur noch der Entsorgung zugeführt werden.
Einsatzleiter: Engelhardt, M.
Fahrzeuge BF: 1
Einsatzleitwagen, 1
Rüstwagen, 1
Feuerwehrkran, 1
Löschgruppenfahrzeug, 1
Drehleiter
Personal BF: 14 Beamte der Berufsfeuerwehr
Schadenshöhe:
ca. 1.000,- €
19.11.2008- Rauch aus einem Geschäft in Mombach
Ein starker Brandgeruch in seiner Wohnung machte, am heutigen Mittwochnachmittag um 12:06 Uhr, einen Anwohner der Mombacher Suderstraße stutzig. Da er in seiner Wohnung im ersten Obergeschoss keinen Grund für den Brandgeruch finden konnte, dehnte er seine Suche auf das gesamte Gebäude aus. Im Erdgeschoss wurde er dann fündig. In dem dortigen Ladengeschäft konnte er durch die Fensterscheiben der Straßenfront eine starke Verrauchung des geschlossenen Geschäfts feststellen. Der Anwohner handelte daraufhin sehr umsichtig und verständigte nicht nur umgehend die Feuerwehr, sondern warnte auch die restlichen Bewohner des Gebäudes, welche sich so alle auf die Straße in Sicherheit begeben konnten.
Nach dem Eintreffen der Einsatzkräfte der Feuerwehr wurde umgehend ein Atemschutztrupp im Inneren des stark verrauchten Geschäftes eingesetzt. Das Feuer in dem Geschäft konnten die Einsatzkräfte durch den Einsatz eines Rohres recht schnell löschen. Es brannte die Stromunterverteilung in einem Nebenraum. Im Anschluss an die Brandbekämpfung wurde durch die Einsatzkräfte noch ein Überdrucklüfter zur Belüftung des verrauchten Geschäftes eingesetzt.
Die Ermittlungen zur Brandursache hat die Polizei aufgenommen. Da sich alle Personen rechtzeitig in Sicherheit begeben konnten, kamen glücklicherweise keine Personen zu Schaden. Der entstandene Sachschaden wird auf mindestens 5.000,- € geschätzt.
Einsatzleiter: Hagen, Ho.
Fahrzeuge BF: 1
Einsatzleitwagen, 2
Löschgruppenfahrzeuge, 1
Drehleiter
Fahrzeuge FF: 1 Löschgruppenfahrzeug
Personal BF: 16
Beamte der Berufsfeuerwehr
Personal FF: 4 Einsatzkräfte FF Mainz-Mombach
Schadenshöhe:
ca. 5.000,- €
16.11.2008- Mini neben der Spur
Am Sonntagnachmittag gegen 14:30 Uhr geriet auf der A63, Fahrtrichtung Kaiserslautern, kurz vor der Ausfahrt Klein-Winternheim ein PKW, Marke Mini aus bisher unbekannter Ursache von der Fahrbahn ab. Der Mini fuhr neben der Leitplanke noch einige Meter auf der Böschung entlang und prallte letztlich gegen einen Beton-Schilder-Sockel. Die 59jährige Fahrerin wurde dabei verletzt, konnte aber ohne technisches Gerät aus dem Fahrzeug befreit werden. Der Rettungsdienst brachte Sie ins Krankenhaus. Die verständigte Feuerwehr sicherte nach dem Eintreffen die Einsatzstelle und klemmte die Batterie ab. Das Fahrzeug erlitt Totalschaden.
Einsatzleiter:
Fischer, B.
Fahrzeuge BF: 1
Einsatzleitwagen, 1
Rüstwagen, 1
Feuerwehrkran
Personal BF: 7 Beamte der Berufsfeuerwehr
Schadenshöhe:
unbekannt
09.11.2008- Schwelbrand in einer Mainzer Villa
Heute um 17:29 Uhr wurde die Feuerwehr Mainz zu einem Brand in einer Mainzer Villa in der Oberstadt gerufen.
Durch die Hitzestrahlung eines elektrischen Deckenfluters
war ein Vorhang in einem Büro im Erdgeschoss in Brand geraten. Handwerker,
die sich im Haus befanden, hatten bereits einen Feuerlöscher aktiviert, um
den Brand zu löschen.
Ein Trupp der Feuerwehr, geschützt mit Atemschutzgeräten,
erkundete das Erdgeschoss des Gebäudes und löschte noch vorhandene Glutnester
ab. Zur Entrauchung des Gebäudes setzte die Feuerwehr einen Überdrucklüfter
ein. Personen waren nicht in Gefahr. Der entstandene Schaden wird auf 10.000 Euro
geschätzt.
Einsatzleiter: Kleber, A.
Fahrzeuge BF: 1
Einsatzleitwagen, 2
Löschgruppenfahrzeuge, 1
Drehleiter
Personal BF: 16 Beamte der Berufsfeuerwehr
Schadenshöhe:
ca. 10.000,- €
08.11.2008- Beinahe Zimmerbrand
Gegen 4.30
Uhr wurde die Feuerwehr des Stadteils Finthen und ein Löschzug der Berufsfeuerwehr
alarmiert. Im alten Ortskern war es aus bisher unbekannter Ursache zu einem Kleinbrand
gekommen. Dank des nur leichten Schlummers bemerkte die Bewohnerin eines Wohnhauses
den Brandrauch in ihrer Wohnung noch rechtzeitig. So konnte sie den Brand selbst
mit einem Eimer Wasser löschen. Den eintreffenden Kräften blieb so nur
die Brandnachschau an verbranntem Zierrat und einer verkohlten Marienfigur auf
der Anrichte im Wohnzimmer.
Der Dame wurde dringend nahe gelegt, Rauchmelder
zu installieren. Bei einem tieferen Schlaf wäre sie vermutlich nicht mehr
aufgewacht.
Einsatzleiter: Dauner, H.-J.
Fahrzeuge BF: 1
Einsatzleitwagen, 1
Löschgruppenfahrzeug, 1
Drehleiter
Fahrzeuge FF: 1 Löschfahrzeug
Personal BF: 10 Beamte
der Berufsfeuerwehr
Personal FF: 9 Einsatzkräfte FF Mainz-Finthen
Schadenshöhe:
ca. 300,- €
04.11.2008- Feuer in einer Schreinerei in Mainz-Gonsenheim
Am heutigen Dienstagnachmittag kam es um 16:30 Uhr zu einem Feuer in einer Schreinerei in der Straße Im Niedergarten in Mainz-Gonsenheim.
Ein Passant bemerkte Rauch aus einer als Schreinerei genutzten Werkstatt und verständigte umgehend die Nachbarn und die Feuerwehr. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte drang bereits dichter Brandrauch aus dem betroffenen Gebäudeteil. Durch den Einsatz einer Wärmebildkamera konnte der Brandherd im Inneren der Werkstatt jedoch schnell lokalisiert werden. Die Löscharbeiten wurden von einem Trupp mit Atemschutzgeräten und einem Rohr durchgeführt. Es brannte eingelagertes Holz und Teile des Inventars der Werkstatt. Durch die großen Mengen an eingelagertem Holz nahm die Suche nach versteckten Glutnestern jedoch längere Zeit in Anspruch. Teile de
s eingelagerten Holzes mussten von den Einsatzkräften unter Atemschutz ins Freie verbracht und dort mit einem zweiten Rohr abgelöscht werden.
Der entstandene Sachschaden kann noch nicht genau beziffert werden. Da sich zum Zeitpunkt des Brandes niemand in der Werkstatt aufhielt, ist glücklicherweise kein Personenschaden zu verzeichnen.
Einsatzleiter:
Hagen, Ho.
Fahrzeuge BF: 1
Einsatzleitwagen, 2
Löschgruppenfahrzeuge, 1
Drehleiter, 1
Gerätewagen Atemschutz,
1
LKW
Personal BF: 18 Beamte der Berufsfeuerwehr
Schadenshöhe: unbekannt
02.11.2008- Rauch durch angebranntes Essen
Am Sonntagnachmittag wurde die Mainzer Feuerwehr in die Bastion Martin gerufen. In einer Küche eines Wohnhauses hatten die Mieter das Essen auf dem Herd vergessen und waren fest am Schlafen. Besorgte Mitbewohner des Hauses rochen den Qualm und verständigten die Feuerwehr. Noch vor Eintreffen der Selbigen konnten die Mitbewohner das schlafende Paar wecken und das Essen, oder das, was davon übrig war, vom Herd nehmen und unter dem Wasserhahn ablöschen. Die Verrauchung in der Wohnung war glücklicherweise noch nicht allzu stark, so dass die Bewohner keinen Schaden davon trugen und ihre Wohnung ohne Unterstützung der Feuerwehr lüften konnten. Wenn in der Wohnung Rauchmelder installiert gewesen wären, wäre das Paar früher geweckt worden.
In diesem Zuge möchte die Feuerwehr darauf hinweisen, dass in Neubauten die Installation von Wohnungsrauchmeldern in Rheinland-Pfalz Pflicht ist. Für bestehende Wohnungen geht die Übergangsfrist noch bis 2012, ab dann müssen in allen Wohnungen Rauchmelder installiert sein. Rauchmelder retten Leben!
Einsatzleiter: Engelhardt,
M.
Fahrzeuge BF: 1
Einsatzleitwagen, 2
Löschgruppenfahrzeuge, 1
Drehleiter
Personal BF: 16 Beamte der Berufsfeuerwehr
Personal FF: 4
Einsatzkräfte FF Mainz-Stadt in Bereitschaft
Schadenshöhe: nicht
nenneswert
01.11.2008- Feuer im Sicherungskasten
Heute um 17:29 Uhr wurde die Feuerwehr Mainz zu einem Brand in einem Mehrfamilienhaus in der Josefstraße gerufen. In einer Wohnung im 5. OG war es im Bereich des Sicherungskastens, vermutlich durch einen technischen Defekt (Kurzschluss) zu einem Brand gekommen. Die Bewohner hatten beim Eintreffen der Feuerwehr die Wohnung bereits verlassen. Das Feuer konnte durch einen Trupp, geschützt durch Atemschutz, schnell gelöscht werden. Die Unterverteilung der Stromversorgung wurde dabei allerdings durch die thermische Einwirkung vollständig zerstört. Die Wohnräume wurden abschließend mit einem Hochdrucklüfter entraucht. Die restlichen Bewohner des fünfgeschossigen Wohngebäudes konnten während der Löscharbeiten in ihren Wohnungen verbleiben. Der Schaden wird auf ca. 2.000 € geschätzt. Personen wurden bei diesem Einsatz nicht verletzt.
Einsatzleiter: Kleber,
A.
Fahrzeuge BF: 1
Einsatzleitwagen, 2
Löschgruppenfahrzeuge, 1
Drehleiter
Personal BF: 16 Beamte der Berufsfeuerwehr
Schadenshöhe:
ca. 2.000,- €