Einsätze März 2017


30.03.2017- Kellerbrand in Wohnkomplex

Ein Kellerbrand in einem weitläufigen Wohnkomplex forderte in der Nacht vom 29. auf den 30.3. die Kräfte der Feuerwehr Mainz.

Kurz vor 23:30 Uhr erreichte die Leitstelle der Feuerwehr ein Notruf aus der Richard Schirrmann Straße im Stadtteil Hartenberg/Münchfeld. Der Anrufer berichtete von einer starken Rauchentwicklung aus einem Kellerschacht. Daraufhin alarmierten die Disponenten Kräfte der Berufsfeuerwehr sowie die Freiwillige Feuerwehr Gonsenheim mit dem Stichwort „Kellerbrand“.

Vor Ort bestätigte sich die Lage, aus mehreren Schächten drang Rauch. Da der Keller äußerst weitläufig und verwinkelt ist, wurden von zwei Löschfahrzeugen parallel zwei Trupps unter schweren Atemschutz zur Erkundung und Brandbekämpfung über verschiedene Kellerzugänge eingesetzt.  Die gängigen Probleme eines Kellerbrandes wie starke Hitzeentwicklung und kaum vorhandene Sicht aufgrund der Rauchentwicklung erschwerten auch hier die Arbeiten massiv. Dennoch konnte der Brand in einem Kellerverschlag lokalisiert und schließlich auch gelöscht werden.

Während der Löscharbeiten zog weiterhin Rauch über einen großen Teil der Gebäudefront, weshalb die über den Kellerschächten liegenden Wohnungen von außen mit der Drehleiter kontrolliert werden mussten.

Über einen Hochleistungslüfter erfolgte die Belüftung des Kellergeschosses. Im Anschluss wurde der gröbste Brandschutt durch die Feuerwehr unter Atemschutz aus dem Keller ins Freie verbracht.

Während der Löscharbeiten wurde ein Bewohner durch den Rettungsdienst behandelt. Dieser musste jedoch nicht in ein Krankenhaus transportiert werden. Die Bewohner des Komplexes konnten nach etwas mehr als einer Stunde wieder zurück in ihre Wohnungen.

Zum entstandenen Sachschaden und zur Ursache des Brandes kann durch die Feuerwehr derzeit keine abschließende Aussage getroffen werden.  Im Einsatz waren neben der Feuerwehr die Polizei und der Rettungsdienst.

Einsatzleiter: Brandoberinspektor Jan Peuser
Fahrzeuge BF/FF: 1 Einsatzleitwagen, 3 Löschfahrzeuge,
1 Drehleiter, 1 LKW
Personal BF/FF: 18/6
Schadenshöhe: nicht bekannt


27.03.2017- Verkehrsunfall auf der BAB 60

Um 20:56 Uhr wurde die Feuerwehr Mainz zu einem Verkehrsunfall auf die BAB 60 in Fahrtrichtung Darmstadt, AS Mainz-Laubenheim alarmiert. Aufgrund der ersten Meldung musste von mehreren verunfallten Fahrzeugen ausgegangen werden.

Beim Eintreffen der Feuerwehr zeigte sich, dass es einen Unfall zwischen zwei Pkw gegeben hatte. Die drei Insassen wurden bereits vom Rettungsdienst und der Notärztin versorgt.

Für ca. eine Stunde musste die rechte Fahrspur sowie der Standstreifen im Bereich der Unfallstelle sowie die Auffahrt auf die BAB 60 in Fahrtrichtung Darmstadt durch die Feuerwehr und die Polizei gesperrt werden. Durch die Feuerwehr wurde die Einsatzstelle ausgeleuchtet, der Brandschutz sichergestellt, Batterien an den Fahrzeugen abgeklemmt  und nach Beendigung der Unfallaufnahmen Trümmerteile von der Fahrbahn entfernt.

Anschließend konnte die Unfallstelle wieder für den Verkehr freigegeben werden.

Zur Unfallursache lässt sich bisher noch nichts sagen. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

Einsatzleiter: Brandamtfrau Katja Stock
Fahrzeuge BF/FF: 1 Einsatzleitwagen, 2 Hilfeleistungslöschfahrzeuge,
1 Tanklöschfahrzeug, 1 Wechsellader mit Abrollbehälter Technische Hilfeleistung/ 1 Hilfeleistungslöschfahrzeug
Personal BF/FF: 18/8
Schadenshöhe: unbekannt


24.03.2017- Abgestürzter Bauarbeiter in der Mainzer Altstadt

Heute, gegen 12:00 Uhr war ein Bauarbeiter von einem Baugerüst, welches auf einem Flachdach stand, fünf Meter in die Tiefe gestürzt und hatte sich dabei schwer verletzt. Daraufhin wurde die Feuerwehr Mainz zur Unterstützung des Rettungsdienstes alarmiert.

Nachdem der Verletzte vom Rettungsdienst sowie von einem Notarzt vor Ort versorgt war, wurde er von der Feuerwehr über Steckleitern in einer Schleifkorbtrage von der ersten Arbeitsplattform des Gerüstes auf das Flachdach und anschließend über eine Drehleiter auf Bodenniveau gebracht. Der Verletzte konnte nun vom Rettungsdienst in eine Klinik transportiert werden.

Einsatzleiter: Brandinspektor Jörg Pleines
Fahrzeuge BF: 1 Hilfeleistungslöschfahrzeug, 1 Drehleiter
Personal BF: 8 Einsatzbeamte der Berufsfeuerwehr


23.03.2017- Gefahrstoffaustritt bei Verladearbeiten

Fast 4 Stunden waren die Kräfte der Feuerwehr Mainz bei einem Gefahrstoffaustritt in einer Spedition im Hechtsheimer Gewerbegebiet beschäftigt.

Bei Verladearbeiten auf einem LKW wurde ein Behälter mit 1000 Litern einer ätzenden Lauge so stark beschädigt, dass sich der Inhalt großflächig auf der Ladefläche verteilte und von da aus auf den Hof der Spedition lief.

Aufgrund der Schilderung des Anrufers alarmierte die Feuerwehrleitstelle gegen 19:45 Uhr umfangreiche Kräfte von beiden Wachen der Berufsfeuerwehr, der Freiwilligen Feuerwehr Mainz-Hechtsheim sowie den Rettungsdienst und die Polizei.

Vor Ort wurde festgestellt, dass sich kaum noch etwas von der Flüssigkeit innerhalb des Behälters befand. Zwar konnte der Stoff sehr schnell identifiziert werden, jedoch war erst nach intensiver Recherche mit Hilfe des Herstellers in Erfahrung zu bringen, in welcher Konzentration dieser vorlag. Dennoch war relativ früh erkennbar, dass von dem Stoff zunächst keine unkontrollierte Ausbreitung zu erwarten war und somit auch ein Teil der Einsatzkräfte wieder zurück zu den Wachen fahren konnte.

In Absprache mit dem Umweltamt und den Wirtschaftsbetrieben der Stadt Mainz wurde die Entscheidung getroffen, dass der Stoff über die Kanalisation entsorgt werden könne, wenn dieser ausreichend mit Wasser verdünnt wird. In diesem Fall besteht weder eine Gefahr für die Umwelt, noch für die betroffenen Kläranlagen. Daher wurde durch die verbliebenen Einsatzkräfte mit mehreren Strahlrohren unter Beachtung des Eigenschutzes soweit möglich der ausgetretene Stoff in die Kanalisation gespült und anschließend noch über längere Zeit Wasser nachlaufen gelassen.

Der Einsatz konnte gegen 23:30 Uhr beendet werden. Verletzt wurde glücklicherweise niemand und auch der finanzielle Schaden für die Spedition sollte äußerst niedrig ausfallen.

Einsatzleiter: Brandoberinspektor Jan Peuser
Fahrzeuge BF/FF: 6/2
Personal BF/FF: 14/12
Schadenshöhe: nicht bekannt


16.03.2017- Auf das Stauende aufgefahren

VU

Zu einem heftigen Auffahrunfall kam es heute in den frühen Abendstunden (16.03.2017 / gg. 18:30 Uhr) auf der BAB643 in Höhe Abfahrt Gonsenheim, Fahrtrichtung Wiesbaden. Ein Kleintransporter übersah das Ende des Rückstaus von der Baustelle „Schiersteiner Brücke“ und fuhr auf einen BMW auf. Durch die Wucht des Aufpralls kam dieser ins Schleudern und kollidierte mit zwei weiteren Fahrzeugen.

Bei Eintreffen der Feuerwehr blockierten die Unfallfahrzeuge die komplette Fahrbahn und Wrackteile lagen weit verstreut auf der Straße. Es bildete sich bereits ein langer Stau vor der Unfallstelle. Zwei Fahrzeuginsassen waren zwar nicht eingeklemmt, aber schwer verletzt und mussten durch die Feuerwehr, bis der Rettungsdienst hinzukam, medizinisch erstversorgt werden. Der dritte Fahrer war glücklicherweise nur leicht verletzt.

Im Laufe des Einsatzes wurde durch den hinzukommenden Notarzt die Entscheidung getroffen, dass eine patientengerechte Rettung des BMW-Fahrers notwendig war. Dazu schnitt die Feuerwehr am Unfallfahrzeug die Fahrertür und alle störenden Teile ab, um den Verletzten schonend, d.h. ohne das Bewegen der verletzten Wirbelsäule, aus dem Innenraum zu befreien. Nachdem die beiden schwerverletzten Fahrer an den Rettungsdienst übergeben waren, konnte die Fahrbahn grob gereinigt werden. Die drei Unfallwracks transportierte der Abschleppdienst ab.

Die Polizei schätzt den entstandenen Sachschaden auf ca. 40.000 EUR. Bis zur vollständigen Unfallaufnahme durch die Polizei war die BAB643 in diesem Bereich über 2,5 Std voll gesperrt. Auf der Umleitungsstrecke kam zu erheblichen Verkehrsbehinderungen.

Rettungsgasse:

Das Thema „fehlende Rettungsgasse“ muss auch in diesem Fall leider wieder erwähnt werden – nein, nicht weil auf dieser Textseite noch Platz ist oder die Feuerwehr jemanden ärgern will  – sondern weil es scheinbar manche Autofahrer immer noch nicht verstanden haben, warum eine Rettungsgasse (lebens)notwendig ist. Wie uns eine „Staueingeschlossene“ berichtete, konnte sie heute selbst vor Ort feststellen, dass Verkehrsteilnehmer, die vorbildlich die Rettungsgasse bildeten, von anderen Fahrzeugen hupend und schimpfend überholt wurden. In die freie Lücke drängelten sich einzelne Fahrzeuge und blockierten diese somit wieder. Ein Autofahrer hat sich sogar direkt hinter den vorbeifahrenden Abschleppwagen angehängt, um im Stau besser vorwärts zu kommen. Auch wenn die Feuerwehr Mainz Verständnis für die im Stau Wartenden hat, so dient die Rettungsgasse doch ausschließlich dazu, dass unsere Rettungskräfte schnellstmöglich zum Unfallort vordringen können. Und mal ehrlich… Je schneller die Rettungskräfte vor Ort helfen können, desto schneller ist die Straße auch für Sie wieder frei!!

Einsatzleiter: Brandamtmann Mario Ambrosius
Fahrzeuge BF/RD: 4 Feuerwehr + 4 Rettungsdienst + 2 Polizei
Personal BF/RD: 13 Feuerwehr + 8 Rettungsdienst + 4 Polizei
Schadenshöhe: ca. 40.000 EUR


14.03.2017- Rauchmelder und aufmerksame Nachbarn verhindern Schlimmeres

Dem umsichtigen und vorbildlichen Verhalten von Nachbarn ist es zu verdanken, dass heute ein 5-jähriges Kind und ihre 35-jährige Mutter gerade noch rechtzeitig von der Feuerwehr aus einer bereits verrauchten Wohnung gerettet werden konnte.

Die Bewohner eines Mehrfamilienhauses im Radweg in Mainz-Weisenau alarmierten um 22:56 Uhr die Feuerwehr, da sie das Piepsen mehrerer Wohnungsrauchmelders hörten und niemand auf Klingelzeichen reagierte.

Beim Eintreffen der Berufsfeuerwehr konnte Brandgeruch vor der betroffenen Wohnungstür im 2. OG wahrgenommen werden. Auch auf lautes Klopfen der Feuerwehr machte sich niemand in der Dachgeschosswohnung bemerkbar. Von den Einsatzkräften wurde die Wohnungstür in kürzester Zeit mit Spezialwerkzeug geöffnet und die Wohnung von einem Trupp unter Atemschutz erkundet. Vorsorglich wurde die Drehleiter vor dem Gebäude in Stellung gebracht.

In der verrauchten Wohnung wurden das Kind und die bereits nicht mehr ansprechbare Mutter im Schlafzimmer aufgefunden und sofort in einen sicheren und rauchfreien Bereich gebracht. Dort kam die Mieterin wieder zu Bewusstsein. Beide Personen wurden umgehend von der Besatzung des mitalarmierten Rettungswagens rettungsdienstlich versorgt, vorsorglich wurden ein Notarzt und ein weiterer Rettungswagen nachalarmiert. Beide Patienten wurden im weiteren Verlauf mit Verdacht auf eine Rauchgasveergiftung zur weiteren Behandlung in eine Klinik gebracht.

Grund für die Rauchentwicklung war angebranntes Essen im Backofen in der Küche. Das angebrannte Kochgut wurde von der Feuerwehr abgelöscht und der Ofen ausgeschaltet. Anschließend wurde die Wohnung mit einem Überdruckbelüftungsgerät belüftet.

Glücklicherweise waren in der Wohnung die gesetzlich vorgeschriebenen Rauchmelder angebracht. Das Piepsen der Rauchmelder warnte die Nachbarn, welche absolut folgerichtig handelten und umgehend die Feuerwehr alarmierten. Ohne Rauchmelder und den Anruf der Nachbarn wäre das Ganze viel Schlimmer ausgegangen. Für Mutter und Tochter bestand absolute Lebensgefahr!

Neben der Feuerwehr waren im Einsatz: Rettungsdienst mit zwei Rettungswagen, ein Notarzteinsatzfahrzeug und die Polizei mit zwei Streifenwagen.

Rauchmelder sind Lebensretter! Weitere Informationen finden Sie hier:
Pfeil Allgemeine Sicherheitstipps

Einsatzleiter: Brandoberinspektor René Adler
Fahrzeuge BF: 1 Einsatzleitwagen, 1 Hilfeleistungslöschfahrzeug,
1 Drehleiter
Personal BF: 10 Einsatzbeamte der Berufsfeuerwehr


10.03.2017- Unfall mit zwei PKW und vier Verletzten auf der BAB 60

VU

Mit dem Meldebild „Eingeklemmte Person“ rückte heute um 21:12 UHr die Feuerwehr Mainz auf die A 60 in Fahrtrichtung Bingen zwischen Anschlussstelle Finthen und Autobahndreieck aus.

Schon auf der Anfahrt meldete die Autobahnpolizei, dass sich keine Personen mehr in den Fahrzeugen befinden. Beim Eintreffen an der Einsatzstelle lag ein Fahrzeug auf dem Dach, ein weiteres war beschädigt und stand entgegen der Fahrtrichtung in Höhe der Wildbachtalbrücke. Die vier Insassen der Fahrzeuge wurden bereits vom Rettungsdienst behandelt.

VU

Die Feuerwehr schaltete durch Abklemmen der Batterien die Fahrzeuge soweit möglich stromlos, stellte aufgrund ausgelaufenen Benzins den Brandschutz sicher und leuchtete für die Polizei die Einsatzstelle aus.

Neben der Feuerwehr Mainz waren die Autobahnpolizei mit zwei Streifenwagen und der Rettungsdienst mit insgesamt drei Rettungswagen und einem Notarzteinsatzfahrzeug im Einsatz.

Einsatzleiter: Brandoberinspektor Michael Thines
Fahrzeuge BF: 1 Einsatzleitwagen, 1 Hilfeleistungslöschfahrzeug
Personal BF: 10 Einsatzbeamte der Berufsfeuerwehr
Schadenshöhe: unbekannt


10.03.2017- Zwei verletzte Personen nach VU mit zwei PKW an der Kreuzung Emy-Roeder-Straße/ Heiligkreuzweg

vu

Am heutigen Freitagvormittag wurde die Feuerwehr Mainz um 8:40 Uhr zu einem Verkehrsunfall (VU) mit eingeklemmter Person alarmiert.

Beim Eintreffen der Feuerwehr standen zwei Pkw mittig auf der Kreuzung Emy-Roeder-Str./ Heiligkreuzweg.  Der Rettungsdienst war kurz zuvor eingetroffen und betreute eine männliche Person in einem Fahrzeug. Nach kurzer Rücksprache mit dem Rettungsdienst wurde klar, dass die Person nicht eingeklemmt war, es jedoch aufgrund der Verletzungen nötig werden könnte, dass die Feuerwehr mit technischem Gerät tätig werden muss. In der Zwischenzeit übernahm die Feuerwehr das Abklemmen der Fahrzeugbatterien und streute ausgelaufene Betriebsstoffe ab.

Wie vom Rettungsdienst befürchtet musste durch die Feuerwehr noch eine Rettungsöffnung geschaffen werden. Hierzu wurde mit dem hydraulischen Rettungsgerät die Öffnung der Fahrertür vergrößert, sodass eine patientengerechte Rettung durchgeführt werden konnte.

Zum Verletzungsmuster der Personen kann derzeit keine Aussage getroffen werden. Zur Abklärung der Verletzungen wurden beide Personen in ein Mainzer Krankenhaus eingeliefert. Zur Reinigung der Fahrbahn wurde eine Fachfirma beauftragt. Zur Warnung der Verkehrsteilnehmer wurden „Achtung Ölspur“ Schilder aufgestellt. Der genaue Unfallhergang wird derzeit durch die Polizei rekonstruiert.

Neben der Feuerwehr Mainz waren im Einsatz: Die Polizei mit zwei Streifenwagen und der Rettungsdienst mit 2 zwei Rettungswagen und einem Notarzteinsatzfahrzeug.

Einsatzleiter: Brandoberinspektor Rüdiger Zeuner-Christ
Fahrzeuge BF: 1 Einsatzleitwagen, 2 Hilfeleistungslöschfahrzeuge,
1 Wechsellader mit Abrollbehälter Technische Hilfeleistung
Personal BF: 16 Einsatzbeamte der Berufsfeuerwehr
Schadenshöhe: nicht bekannt


09.03.2017- Verletzter bei Küchenbrand

Ein 56-jähriger Mieter einer Wohnung in der Turmstraße in Mainz-Mombach ist heute bei einem Feuer in seiner Küche verletzt worden. Ursache hierfür war vermutlich unsachgemäßer Umgang mit brennendem Fett.

Um 12:13 Uhr ging über die Polizei Mainz der Notruf bei der Feuerwehrleitstelle ein. Sofort wurden der Löschzug der Feuerwache 2 und ein weiteres Hilfeleistungslöschfahrzeug zur Einsatzstelle alarmiert.

Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte saß ein offenbar brandverletzter Bewohner auf der Haustreppe, aus einem offenen Fenster in der Erdgeschosswohnung drang Rauch.

Da der Rettungsdienst noch nicht vor Ort war, wurde der Mann sofort von der Feuerwehr betreut und erstversorgt, parallel dazu wurde die Brandbekämpfung aufgenommen. Mit zwei Kleinlöschgeräten konnte das Feuer in der Küche schnell gelöscht werden. Anschließend wurde die Wohnung mit einem Hochdrucklüfter belüftet und somit rauchfrei gemacht.

In der Küche hatte ein Topf mit heißem Fett gebrannt, ein Mikrowellenherd und der Kühlschrank wurden ebenfalls in Mitleidenschaft gezogen. Der Brandrauch hatte sich in der ganzen Wohnung ausgebreitet.

Vermutlich hatte der Bewohner versucht, erhitztes Fett in einem Topf mit Wasser zu löschen und sich hierbei die Verletzungen zugezogen.

Neben der Feuerwehr mit vier Fahrzeugen waren noch die Polizei mit zwei Fahrzeugen und der Rettungsdienst mit drei Fahrzeugen an der Einsatzstelle. Der Sachschaden liegt etwa bei etwa 10.000 Euro.

Die Feuerwehr warnt eindringlich davor, brennendes Fett mit Wasser zu löschen. Es kommt dabei zu einer Fettexplosion und das kann lebensgefährlich sein! Decken Sie den Topf mit einem Deckel zu und bringen sie ihn ins Freie!

Einsatzleiter: Brandamtmann Klemens Boenke
Fahrzeuge BF: 1 Einsatzleitwagen, 2 Hilfeleistungslöschfahrzeuge,
1 Drehleiter, 1 LKW
Personal BF: 17 Einsatzbeamte der Berufsfeuerwehr
Schadenshöhe: ca. 10.000 €


08.03.2017- Feuerwehr rettet Katze aus verrauchter Wohnung

Gegen 10:30 Uhr wurde die Feuerwehr Mainz von einem aufmerksamen Hausbewohner in der Pappelstraße, über einen ausgelösten Rauchwarnmelder und Rauchgeruch informiert. Daraufhin rückte der Löschzug der Berufsfeuerwehr Mainz in den Stadtteil Mombach aus.

Vor Ort bestätigten sich die Angaben des Anrufers. Des Weiteren wurde die Feuerwehr darüber informiert, dass sich eine junge Katze in der betroffenen Wohnung aufhalten solle.
Lautes Klopfen und Klingeln sowie der Versuch, die Wohnungstüre gewaltfrei zu öffnen, blieben ohne Erfolg. Daraufhin wurde die Türe gewaltsam geöffnet, um in die verrauchte Wohnung einzudringen. In der Küche kam es aus unbekannter Ursache zu einem Schwelbrand, der schnell abgelöscht werden konnte.

Die sichtlich verängstigte Katze wurde unter dem Sofa aufgefunden, in einen rauchfreien Bereich gebracht und bis zum Eintreffen der Besitzerin von der Feuerwehr und Polizei betreut.

Im Einsatz eingebunden waren die Kräfte der Berufsfeuerwehr Mainz mit 16 Einsatzkräften sowie der Rettungsdienst und die Polizei.

Einsatzleiter: Brandamtmann Benedikt Dorbath
Fahrzeuge BF/FF: 4/0
Personal BF/FF: 16/0
Schadenshöhe: unbekannt


05.03.2017- Wohnungsbrand in der Mainzer Altstadt

Feuer Altstadt

Die Feuerwehr Mainz wurde Samstagnacht gegen 00:45 Uhr in die Karmeliterstraße in der Mainzer Altstadt alarmiert. Dort wurde der Feuerwehr ein Zimmerbrand gemeldet. Vor Ort bestätigte sich die Lage.

Durch die Feuerwehr wurde umgehend ein Löschangriff unter Atemschutz eingeleitet. In einer Wohnung brannte eine Waschmaschine. Durch die Brand- und Rauchausbreitung wurde die gesamte Wohnung in Mitleidenschaft gezogen. Nach etwa 20 Minuten konnte Feuer aus gemeldet werden. Im weiteren Einsatzverlauf mussten Teile der Einrichtung demontiert und ins Freie verbracht werden.

Die betroffene Wohnung ist in Folge des Brandes derzeit unbewohnbar. Im Einsatz war neben den Kräften der Berufsfeuerwehr auch ein Fahrzeug der Freiwilligen Feuerwehr Mainz-Stadt. Bei dem Brandereignis kamen glücklicherweise keine Personen zu Schaden.

Einsatzleiter: Brandoberinspektor Ralf Beier
Fahrzeuge BF/FF: 1 Einsatzleitwagen, 3 Löschfahrzeuge,
1 Drehleiter, 1 LKW-Hub, 1 Gerätewagen Atemschutz/Strahlenschutz
Personal BF/FF: 20 BF/ 8 FF Mainz-Stadt
Schadenshöhe: unbekannt


04.03.2017- Brand in Hochhaus endet glimpflich

Gegen 22:00 Uhr am Samstagabend erhielt die Feuerwehrleitstelle der Feuerwehr Mainz eine Feuermeldung aus einem Hochhaus in der Hechtsheimer Straße durch die automatische Brandmeldeanlage des Gebäudes. Gleichzeitig meldete sich der Sicherheitsdienst mit der Meldung, dass es sich um ein tatsächliches Feuer und keinen Fehlalarm handeln würde. Daraufhin wurden Kräfte der Feuerwachen der Berufsfeuerwehr sowie die Freiwillige Feuerwehr Weisenau mit der Meldung Zimmerbrand alarmiert.

Bereits auf der Anfahrt gingen weitere Notrufe in der Leitstelle ein, die die Meldung konkretisierten. Aufgrund dieser Informationen, der Menge der Bewohner des Objekts und der weiteren Besonderheiten eines Hochhauses, ließ der Einsatzleitdienst bereits auf der Anfahrt die Alarmstufe erhöhen.

Vor Ort bestätigte sich die Meldung, in einer Wohnung im 12. Obergeschoss brannte es, jedoch weniger schlimm als ursprünglich angenommen. Der Bewohner der betroffenen Wohnung hatte bereits erste Löschversuche unternommen, die durch einen starken Kräfteeinsatz der Feuerwehr fortgesetzt wurden. Ein Großteil der Bewohner des Hochhauses hatte dieses bereits verlassen, dennoch wurde das betroffene Geschoss sowie darüber liegende Geschosse auf eine Rauchausbreitung und möglicherweise hilfebedürftige Personen durchsucht. Glücklicherweise breitete sich der Rauch lediglich im Bereich der Brandwohnung aus, auch hatten die Bewohner die umliegenden Wohnungen alle verlassen.

Das Feuer konnte innerhalb kürzester Zeit unter Kontrolle gebracht werden, dennoch ist die Wohnung aufgrund der unmittelbaren Brandeinwirkung, als auch aufgrund des Brandrauchs unbewohnbar. Der Bewohner blieb glücklicherweise unverletzt, auch andere Personenschäden sind aufgrund des schnellen Eingreifens nicht zu beklagen.

Unterstützt wurde die Feuerwehr durch Kräfte des Rettungsdienstes und der Polizei.

Einsatzleiter: Brandrat Markus Lunnebach
Fahrzeuge BF/FF: 1 Kommandowagen, 2 Einsatzleitwagen,
3 Löschfahrzeuge, 2 Drehleitern, mehrere Sonderfahrzeuge
Personal BF/FF: 30
Schadenshöhe: nicht bekannt


 

 


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