Einsätze September 2021


27.09.2021- Schwerverletzte Person bei Zimmerbrand in der Woynastraße

Woyna

Gegen 22:40 Uhr kam es aus unbekannter Ursache zu einem Zimmerbrand in der Woynastraße in der Mainzer Neustadt. Der Notruf wurde durch den betroffenen Bewohner selbst mit dem Hinweis abgesetzt, dass er hilflos im Brandzimmer liege und dringend Hilfe benötige.

Beim Eintreffen der ersten Kräfte der Berufsfeuerwehr wurde umgehend die Menschenrettung durch zwei Trupps unter schwerem Atemschutz eingeleitet und die Person mit schweren Verletzungen an den Rettungsdienst übergeben.
Im Anschluss an die Menschenrettung konnte das Feuer sehr schnell mit einem C-Rohr gelöscht werden. Durch das frühzeitige Einsetzen eines Überdrucklüfters und eines Rauchschutzvorhangs konnte der Treppenraum über die komplette Einsatzzeit rauchfrei gehalten werden.

Um den Wasserschaden zu minimieren wurde im Nachgang zu den Löscharbeiten das eingesetzte Löschwasser mit einem Wassersauger aufgenommen. Unterstützt wurden die Kräfte der Berufsfeuerwehr durch die Freiwillige Feuerwehr Mainz-Stadt.

Die Brandwohnung ist bis auf weiteres unbewohnbar, alle übrigen Nutzer konnten nach dem Einsatz wieder zurück in ihre Wohnungen.

Während der Löscharbeiten kam es zu Behinderungen im Straßenbahnverkehr. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Neben der Feuerwehr waren auch die Polizei mit mehreren Streifenwagen und der Rettungsdienst mit zwei Rettungswagen und einem Notarzt im Einsatz.

Einsatzleiter: Brandamtmann Axel Kiesewalter
Fahrzeuge BF/FF: 5/1
Personal BF/FF: 18/6
Bildmaterial: Bildrechte liegen bei der Stadtverwaltung Mainz


15.09.2021- Zimmerbrand in der Bürgermeister-Schmitt-Straße (Hechtsheim)

b2

Um 19:05 Uhr wurde die Feuerwehr Mainz über einen Zimmerbrand in der Alten Mainzer Straße informiert. Die Feuerwehr-Leitstelle alarmierte sofort einen Löschzug der Berufsfeuerwehr und die zuständige Freiwillige Feuerwehr.
Noch vor dem Eintreffen der Feuerwehr hatten zwei junge Männer einen Löschversuch mit einem Feuerlöscher unternommen. Hierdurch konnte das Feuer zwar nicht gelöscht werden, aber die Ausbreitung der Flammen wurde mit Sicherheit verzögert. Somit hatte die Maßnahme der Ersthelfer einen gewissen Erfolg.

Vor Ort wurde durch die FF Hechtsheim eine Rauchentwicklung aus einer Wohnung im 2. Obergeschoss festgestellt. Die 16-jährige Tochter war vor Ort und berichtete über ein Feuer in der Küche. Die Mutter und die ältere Schwester waren zu diesem Zeitpunkt nicht zuhause. Die anderen Bewohner bzw. Mieter des Hauses hatten das Haus bereits verlassen.

Da die Wohnungstür beim Verlassen der Wohnung zugefallen war, musste die Feuerwehr sich gewaltsam Zutritt zur Brandwohnung verschaffen. Der Brandrauch hatte sich bereits in der gesamten Wohnung ausgebreitet. Unter Atemschutz und mit einem C-Rohr ging die FF Hechtsheim in die Brandwohnung vor und konnte in der Küche brennendes Kochgut lokalisieren. Das Feuer war bereits auf die weitere Kücheneinrichtung übergegangen. Der Brand war jedoch mit wenigen Litern Wasser schnell gelöscht. Die Feuerwehr führte mit Hilfe eines Akku-Lüfters noch Lüftungsmaßnahmen durch.

Im Verlauf des Einsatzes konnte die Katze der drei Bewohnerinnen gefunden und gerettet werden. Das Tier wurde der Mutter übergeben.

Bei dem Einsatz wurden drei Personen verletzt und durch den Rettungsdienst versorgt. Alle drei hatten Brandrauch eingeatmet. Die 16-jährige Bewohnerin der Brandwohnung wurde zur Überwachung in ein Krankenhaus eingeliefert. Die beiden Ersthelfer konnten nach der Untersuchung wieder entlassen werden.

Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Neben der Feuerwehr waren auch mehrere Streifenwagen, 1 Rettungswagen und 1 Krankenwagen im Einsatz.

Einsatzleiter: Brandamtmann Rüdiger Zeuner-Christ
Fahrzeuge BF/FF: 5/1
Personal BF/FF: 18/9
Bildmaterial: Bildrechte liegen bei der Stadtverwaltung Mainz


02.09.2021- Wohnungsbrand im Hochhaus

Hochhaus

In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag kam es zu einem größeren Einsatz der Feuerwehr, des Rettungsdienstes  und der Hilfsorganisationen. In einem Appartementhaus mit 17 Stockwerken in der Hechtsheimer Straße brach aus noch ungeklärter Ursache ein Feuer in einer Wohnung im 2. Obergeschoss aus, zu dem die Feuerwehr gegen 1.40 Uhr alarmiert wurde. Bei Eintreffen der Feuerwehr stand die Wohnung bereits im Vollbrand und der Flur im 2.OG des betroffenen Gebäudeteils  war bereits dicht verraucht. Unmittelbar nach Eintreffen der ersten Kräfte zerbrach die Fensterscheibe des betroffenen Appartements und Flammen schlugen aus dem Fenster und bedrohten die über der Brandwohnung befindlichen Wohnungen. Ebenso kam es zu einer Ausbreitung des Brandrauches in darüber liegende Stockwerke.

Aufgrund der vorgefundenen Lage wurden in umfangreichen Maß weitere Einsatzkräfte der Feuerwehr und des Sanitätsdienstes nachgefordert.

Es wurde umgehend die Menschenrettung eingeleitet, um Personen in Sicherheit zu bringen. Zum Teil mussten vom Brandrauch eingeschlossene Personen mit Hilfe eines Drehleiterfahrzeuges von Ihren Balkonen gerettet werden. Die meisten Bewohner:innen konnten sich jedoch selbst über die Treppenräume in Sicherheit bringen. Aus der Brandwohnung selbst musste niemand gerettet werden.

9 Personen wurden bei dem Brand leicht bis mittelschwer verletzt; 7 davon wurden vom Rettungsdienst in Krankenhäuser eingeliefert.  Weitere rund  ca. 70 Bewohner:innen, welche teilwiese aus dem Schlaf gerissen wurden, wurden für die Einsatzdauer durch die Kräfte des Sanitäts- und Betreuungsdienstes betreut und versorgt, wobei jedoch nicht alle betroffenen Personen davon Gebrauch machten.

Hochhaus

Das Appartement, in dem der Brand ausgebrochen war, brannte vollständig aus. Durch die unmittelbar eingeleiteten Löschmaßnahmen der Feuerwehr, die sowohl im Innenangriff unter Atemschutz als auch von außen über die Drehleiter erfolgte, konnte der Brand jedoch erfolgreich auf dieses eine Appartement begrenz werden und eine Brandausbreitung auf andere Wohnungen oder Geschosse konnte erfolgreich verhindert werden.
Die weiteren Maßnahmen der Feuerwehr bestanden aus der Kontrolle der darüber liegenden Geschosse und der Suche nach eventuell vom Rauch eingeschlossene Personen. Wegen der Verrauchung wurden hierzu mehrere Trupps mit Atemschutzgeräten eingesetzt. Auf Grund des Personalbedarfs wurden hierzu weitere Einsatzkräfte zur Einsatzstelle beordert. Nachdem sichergestellt war, dass keine Personen mehr gefährdet sind, erfolgten umfangreiche Lüftungsmaßnahmen mit mehreren Belüftungsgeräten um den eingedrungenen Brandrauch wieder aus dem Gebäude zu bekommen.

Die Brandwohnung ist bis auf weiteren nicht mehr bewohnbar. Der betroffene Flur im betroffenen Gebäudeteil wurde durch Brandrauch dermaßen in Mitleidenschaft gezogen, dass die angeschlossenen Wohnungen in der Nacht nicht mehr bewohnbar waren. Durch die Löschmaßnahmen kam es zu einem Wasserschaden im darunterliegenden Stockwerk, das aber dennoch nutzbar blieb.

Gegen 5:00 Uhr konnte der Einsatz beendet werden und mit Ausnahme der Bewohner:innen des Brandgeschosses konnten alle anderen Personen konnten wieder in Ihre Wohnungen zurückkehren. Die Polizei hat die Brandursachenermittlung aufgenommen.

Insgesamt waren rund 65 Kräfte der Berufsfeuerwehr und der Freiwilligen Feuerwehr aus mehreren Stadtteilen (u.a. Bretzenheim, Weisenau, Gonsenheim, Bretzenheim, Finthen) sowie rund 40 Kräfte des Sanitäts-und Betreuungsdienstes vor Ort. Weitere Kräfte der Freiwilligen Feuerwehr besetzten für die Einsatzdauer die verwaisten Wachen der Berufsfeuerwehr und leisteten logistische Unterstützung, so dass insgesamt rund 100 Feuerwehrkräfte eingebunden waren. Ebenso war der Rettungsdienst und die Polizei mit mehreren Fahrzeugen vor Ort.

Eine lange Ruhepause war der Feuerwehr in dieser Nacht dann nicht mehr gegönnt: Unmittelbar nach Ende des Einsatzes in der Hechtsheimer Straße wurde die Feuerwehr um kurz nach 5 Uhr zu einem Kellerbrand nach Weisenau gerufen. Das Feuer konnte dort zwar schnell gelöscht werden, jedoch erwies sich die Entrauchung als schwierig, so dass sich die Maßnahmen zur Entrauchung an dieser Einsatzstelle bis 7:30 Uhr hinzogen.

Einsatzleiter: Branddirektor Björn Patzke
Fahrzeuge BF/FF: zusammen rund 20 Fahrzeuge
Personal BF/FF: im Text erwähnt
Bildmaterial: Bildrechte liegen bei der Stadtverwaltung Mainz


 


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